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DSV-Damen beschenken sich mit Kraftakt selbst

DSV-Damen beschenken sich mit Kraftakt selbst

Ende gut, vorerst alles gut. Die Damen des ITTC Sachsen-Döbeln überwintern mit 6:12 Punkten auf Rang sieben der Tabelle. Mit einem Kraftakt am letzten Spieltag der Hinrunde hatten sie sich kurz vor der Weihnachtspause vor allem selbst beschenkt.

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Obwohl nicht ganz so erfolgreich wie noch vor einem Jahr, war Hana Vitkova beim Oberligisten ITTC Sachsen-Döbeln mit 15:8 Punkten wieder das Maß aller Dinge.

Quelle: J. Schreiber

Döbeln . Dafür mussten die Mittelsachsen aber lange arbeiten. Denn über weite Strecken der laufenden Meisterschaft kam das Team nicht richtig in Tritt. Als Tabellenfünfter in die Saison gestartet, rutschte das Quartett verdächtig nah an die Abstiegszone heran. Einfacher Grund für die eher ungewohnte Tabellenposition war nicht zuletzt der Ausfall von Katka Smolikova. Die 32-Jährige konnte erst an den letzten beiden Spieltagen in das Meisterschaftsgeschehen eingreifen und gewann prompt alle vier Einzel. Mit ihr gelang der Mannschaft gegen Dresden und Wilsdruff jeweils ein klares 8:2.

Den Döbelnerinnen fehlte in der Hinrunde damit auch das Erfolgsdoppel Hana Vitkova/Katka Smolikova, das vor genau einem Jahr fast nicht zu schlagen war und bis auf eine Niederlage alle Spiele gewann.

Schon in der Saison 2009/2010 mussten die Mittelsachsen mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Evelin Dathe einen herben Rückschlag verkraften. Und wie auch in dieser Saison setzte der Aufwärtstrend erst an den letzten Spieltagen ein. Allerdings war der Vorsprung der Döbelnerinnen auf die Verfolger noch wesentlich komfortabler und selbst die Leistungsdichte im unteren Tabellendrittel bei weitem nicht so groß wie in diesem Jahr. Denn bis auf das Schlusslicht TTC Großpösna, das bis zur Winterpause völlig leer ausging, liegen zwischen Platz neun und vier gerade einmal sechs Punkte. Vor allem der Kampf um einen Nichtabstiegsplatz zwischen der SG Motor Wilsdruff, dem ESV Lok Zwickau und dem ITTC Sachsen-Döbeln, die alle nur zwei Zähler voneinander getrennt sind, verspricht noch viel Spannung für die Rückrunde.

Diese Form der Spannung möchten sich die Mittelsachsen natürlich gern ersparen. In Bestbesetzung sollte ihnen dies auch keine allzu großen Probleme bereiten. Doch selbst Hana Vitkova, in den zurückliegenden Jahren eine der erfolgreichsten Spielerinnen der Liga, wirkte in einigen Begegnungen nicht so überzeugend, wie noch in der Vergangenheit. Trotzdem war sie auch diesmal die erfolgreichste Spielerin im Trikot des ITTC und landete zur Halbserie mit 15 Siegen und acht Niederlagen auf dem neunten Rang der Einzelauswertung.

Valentina Manosalva, der letzte Neuzugang bei den Mittelsachsen, fühlt sich inzwischen pudelwohl und ist mittlerweile eine ganz sichere Bank für den ITTC. Die erst 17-jährige Chilenin absolvierte neben Hana Vikova als einzige Spielerin in den Reihen des Tabellensiebenten alle neun Meisterschaftsspiele und erarbeitete sich bei ihrer Premiere in der Oberliga eine Bilanz von 12:8 Punkten.

Fast ebenso erfolgreich zeigte sich Anja Böhle. Sie schrammte nur ganz knapp an einer ausgeglichen Bilanz vorbei und verabschiedet sich mit 7:9 Zählern in die Winterpause. Zum Stamm der Mittelsachsen gehörte weiterhin Christiane Prinzing und nach längerer Pause auch wieder Kerstin Seidel.

 

Tabelle:

1. BSC Rapid Chemnitz II 72:18 18:0

2. SV Dresden-Mitte61:32 14:4

3. VfB Lengenfeld64:37 14:4

4. TTC 1956 Colditz58:49 10:8

5. BSC Rapid Chemnitz III52:54 10:8

6. LTTV Leutzscher Füchse III52:55 8:10

7. ITTC Sachsen-Döbeln48:55 6:12

8. ESV Lok Zwickau42:65 6:12

9. SG Motor Wilsdruff35:64 4:14

10. TTC Großpösna17:72 0:18

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