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Döbeln DSV-Vierter droht Relegation
Region Döbeln DSV-Vierter droht Relegation
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21:41 05.01.2012
Frank Bachmann war neben Henning Homann der einzige beim DSV IV, der seine Form über die Sommerpause konservieren konnte. Quelle: J. Schreiber
Döbeln

Und obwohl die Mittelsachsen in der Sommerpause keine nennenswerten Abgänge verkraften mussten, dümpelt das Sextett zur Winterpause abgeschlagen am Tabellenende herum. Die Tatsache, dass man inzwischen einen Rückstand von nicht weniger als fünf Punkten zum Tabellenneunten SV Oberschöna II aufgebaut hat, macht die Aufgabe für die Rückrunde zudem nicht einfacher. Somit kann sich die Mannschaft wohl schon jetzt ernsthaft mit dem Gedanken tragen, in die unliebsame Relegation gehen zu müssen.

Wollen die Döbelner diese Ehrenrunde noch vermeiden, sollten sie an den verbleibenden neun Spieltagen richtig Gas geben. Allerdings müsste dafür auch die Stammformation zur Verfügung stehen. Zumindest in den Schlüsselspielen gegen die direkte Konkurrenz könnte das dem Schlusslicht ein Stückchen weiterhelfen. Dass die Döbelner keinesfalls das Spielen verlernt haben, demonstrierten sie bei ihrem einzigen Punktgewinn gegen Vize-Herbstmeister SV Fortuna Langenau. In diesem fast vierstündigen Duell konnte nicht nur die Mannschaft, sondern jeder Einzelne an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. Auch Philipp Oßwald. Der Überflieger der letzten Saison kam wie die gesamte Mannschaft nur schwer in Tritt. Nach dem Weggang von Mario Kurzendörfer vor genau einem Jahr rückte der 27-Jährige in der zweiten Halbserie ins obere Paarkreuz und verlor von insgesamt 18 Begegnungen nur eine. Rund ein halbes Jahr später und nach der Hälfte der Saison stehen nur noch sechs Siege und schon zwölf Niederlagen in seiner Bilanz.

Die einzigen beiden Döbelner, die ihre Form über die Sommerpause hinaus konservierten, waren Frank Bachmann und Henning Homann. Mit 10:4 beziehungsweise 7:3 Punkten geben sie im mittleren Paarkreuz den Ton mit an. Allerdings stand Frank Bachmann in der Hinrunde nur sieben Mal der Mannschaft zur Verfügung. Henning Homann konnte sogar nur auf fünf Einsätze zurückblicken.

Dass die Döbelner in Bestbesetzung aber keinen Gegner zu fürchten brauchen, demonstrierten sie nicht nur gegen Fortuna Langenau, sondern auch am letzten Hinrunden-Spieltag gegen den TSV Falkenau II und zuvor schon beim SV Saxonia Freiberg und beim TTV Oederan II. Gegen diese Mannschaften musste sich der Tabellenletzte nur hauchdünn mit 7:9 geschlagen geben. Und das teilweise nicht einmal in Bestbesetzung. Auch im Doppel gibt es noch Reserven beim Döbelner SV IV. Denn bis auf die Paarung Philipp Oßwald/Frank Bachmann, die mit fünf Siegen und genau so vielen Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz spielte, konnte kein Doppel auf sich aufmerksam machen.

Tabelle:

01. TSV Hartmannsdorf9:38 16:2

02. SV Fortuna Langenau80:57 14:4

03. SV Mulda69:68 10:8

04. HSG Mittweida64:72 10:8

05. SV Saxonia Freiberg II72:68 9:9

06. TTV Oederan II63:76 9:9

07. SV Eppendorf69:68 8:10

08. TSV Falkenau II 63:75 7:11

09. SV Obeschöna II 60:76 6:12

10. Döbelner SV IV50:89 1:17

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