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Das Leben ist wie eine Achterbahn - vor allem in Cornelia Sehnerts Roman

Das Leben ist wie eine Achterbahn - vor allem in Cornelia Sehnerts Roman

Einen Schicksals-Roman hat die Ebersbacherin Cornelia Sehnert geschrieben. Gerade ist das Buch im Selbstverlag tredition erschienen. Positive Resonanz für ihr erstes großes Werk hat die 27-Jährige im Freundeskreis erhalten.

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Cornelia Sehnert: hat ihren ersten Roman sieben Jahre lang fertig auf der Festplatte gehabt, bis sie nun die Öffentlichkeit zum Lesen einlädt.

Quelle: Sven Bartsch

"Jene, die die Geschichte schon gelesen haben, waren davon überrascht, wie emotional sie geschrieben ist. An bestimmten Stellen sind Tränen geflossen", fühlt sich Sehnert als Autorin ein klein wenig bestätigt. Nun möchte sie gern, dass ihr Roman eine breitere Leserschaft erreicht, weshalb sie an die Öffentlichkeit geht. Was ihr dabei Mut macht: "Alle, die das Buch bisher hatten, haben es bis zu Ende gelesen. Man will also wissen, wie es weiter geht und wie der Schluss ist."

 

Sehnert, die im Beruf als Sekretärin in Roßwein arbeitet, hat die Story sehr dicht geschrieben. Die schnelle Handlung, bei der auf keiner Seite Langeweile aufkommt, ist gewollt, "weil für die Figuren im Roman alles genauso plötzlich passiert". Schicksals-Roman ist dabei keineswegs übertrieben. Ein Schicksalsschlag jagt den nächsten und mit einem Paukenschlag endet das Buch. Extremen Tragödien folgen Höhenflüge der Protagonisten. Das Leben ist wie eine Achterbahn, Tod nicht ausgeschlossen. "Die Geschichte steht symbolisch dafür, dass von einer Sekunde auf die andere alles zusammenbrechen kann", fasst Sehnert in einem Satz zusammen.

 

Hauptfigur ist Isabell, die im Alter von neun Jahren die schwangere und trotzdem lebensmüde Elena trifft. Eine Zufallsbegegnung, die das Leben beider grundlegend verändern soll. In der Schule wird Isabell gnadenlos gemobbt, Zuhause hat niemand wirklich Zeit für sie. Doch Elena, der gerade geborene Sohn Pascal und Isabell verbindet bald eine enge Freundschaft, in die immer mehr Menschen einbezogen werden. Das Leben wird immer schöner, bis zu jenem Tag... Und dann stellt Pascal die Frage: Kommt Mama wieder?

 

Zuviel und vor allem den Schluss ihres Romans möchte die Ebersbacherin nicht verraten. "Ich möchte ja schließlich, dass das Buch gelesen wird." Den finanziellen Aspekt sieht sie dabei nicht im Vordergrund: "Es ist eine sehr emotionale Geschichte. Wenn diese Emotionen ankommen, dann bin ich zufrieden." Unter corneliasehnert.myblog.de könne man sich sogar mit ihr über das Buch austauschen.

 

Schon als Kind hat Sehnert gern geschrieben. "Ich konnte kaum Texte verfassen, da gab es schon die ersten Kurzgeschichten von mir." In der Schule schrieb sie gern Aufsätze, in der Pubertät kamen Gedichte hinzu. Der jetzt vorgelegte Roman ist übrigens schon seit 2008 fertig. "Ich habe einfach jede freie Minute daran geschrieben. Die Handlung hatte ich bereits grob im Kopf. Doch für die einzelnen Figuren bin ich in die Tiefe gegangen, habe mich mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigt." Dann habe das Werk auf der Festplatte gelegen. Der Wunsch, es zu veröffentlichen, sei erst nach und nach gewachsen. "Das hängt auch mit meiner persönlichen Entwicklung zusammen."

 

Nach der jüngsten Buchmesse in Leipzig ließ sich die Autorin einige Angebote fürs Verlegen ihres Romans erstellen. "Die Angebote der Verlage lagen im vierstelligen Bereich. Für mich unbezahlbar, da habe ich mich für einen Selbstverlag entschieden." Bis zum Druck sei alles sehr unkompliziert abgelaufen. Das Bild für den Einband suchte Sehnert selbst aus.

 

Auf die Frage, ob "Kommt Mama wieder?" auch autobiografische Züge trägt, bleibt die Ebersbacherin zurückhaltend: "Es handelt sich um eine ausgedachte Geschichte, doch es sind persönliche Aspekte dabei. Wer mich kennt, der weiß das. Alle anderen sollen es einfach als Roman lesen."

 

"Kommt Mama wieder?", Roman, Cornelia Sehnert, Verlag: tredition; ISBN 978-3-7323-4314-0, Taschenbuchformat, 131 Seiten, Preis: 8,99 Euro

Olaf Büchel

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