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Döbeln Diakon geht nach Schwerin: Michael Richter nimmt Abschied von Leisnig
Region Döbeln Diakon geht nach Schwerin: Michael Richter nimmt Abschied von Leisnig
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00:32 23.11.2015
Für Leisnig wird es das letzte Krippenspiel mit Diakon Michael Richter. Ab Februar arbeitet er in Schwerin.   Quelle: Steffi Robak
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Leisnig

 Michael Richter bereitet derzeit das diesjährige Krippenspiel mit den anderen Teilnehmern vor. „Ich mache jetzt hier mein zehntes Krippenspiel“, resümiert er. Es wird in Leisnig sein letztes sein. Dann wird er die Stadt auf dem Berg verlassen. Seine Wege führen ihn nach Schwerin.

 Geht es um die Gemeindearbeit in Leisnig, ist Der Diakon Michael Richtereine ziemlich zentrale Figur. Zuletzt hatte der Gemeindepädagoge zusammen mit weiteren Gemeindegliedern zu der Themenreihe pro Christ in die Teestube eingeladen. An den Veranstaltungen, an denen Micha Richter organisatorisch mitwirkt, sind nicht zuletzt auch die kulinarischen Facetten legendär – weil sie zum einen die Menschen zum Kochen zusammen führen und nach den Veranstaltungen dazu einladen, gemeinsam beisammen zu bleiben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dieses Rezept hat zuletzt bei pro Christ ebenso funktioniert wie beispielsweise beim Futtern für Luthern. Die Erlöse aus den Benefiz-Essen hatten geholfen, eine Wanderausstellung über den Reformator aufzubauen. In den Kirchen der Umgebung hatten Kinder die Zeit der Reformation darin interaktiv kennen gelernt.

In der Schweriner Petrus-Gemeinde wird Richter ab Februar arbeiten. Nach dem Beweggrund für den Wechsel gefragt, antwortet er: „Ich möchte mir noch einmal eine neue Herausforderung suchen. So bald sich das eine oder andere einschleift, wird es auch immer schwerer, wieder Neues anzupacken. Und nach Schwerin fühle ich mich auch gerufen.“ Auf diese Stadt als spätere neue Wirkungsstätte sei er mehr oder weniger zufällig gestoßen, noch bevor er sich mit dem Gedanken befasste, dorthin zu gehen.

 Bei einer familiären Reise durch die Lande sei Schwerin eine Station gewesen. Dabei habe er auch einen Gottesdienst in der Petrus-Gemeinde besucht. „Es hat sehr gut gepasst. Es ist eine lebendige und vor allem eine sehr gut gemischte Gemeinde. Es sind Jugendliche mit eingebunden. Zudem besuchen eine Reihe von Menschen den Gottesdienst, die aus anderen Ländern und Kulturen kommen. Ich habe die Menschen dort als sehr offen erlebt. Sie haben sich etwas zu sagen. Sie reden nach dem Gottesdienst miteinander, zum Beispiel über den Gottesdienst selbst beziehungsweise über die Predigt. Das hat mir sehr gefallen.“ Schwerfallen werde ihm der Abschied vom Behindertenkreis. Auch zu den Jugendlichen entwickelte sich ein sehr enger Kontakt. Deshalb möchte er mit ihnen und mit den Besuchern der Teestube auch noch eine Abschiedsparty feiern.

Von Steffi Robak

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