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Döbeln Diakonie baut in Hartha: Rohbau für Förder- und Betreuungsbereich ist winterfest
Region Döbeln Diakonie baut in Hartha: Rohbau für Förder- und Betreuungsbereich ist winterfest
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00:17 31.12.2016
Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin: Kurz vor Weihnachten konnte der Rohbau des neuen Förder- und Betreuungsbereiches winterfest gemacht werden. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

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Nachdem Ende September dieses Jahres die vorläufige Baugenehmigung gegeben wurde, konnte mit den Arbeiten begonnen werden. Im November folgte der endgültige Fördermittelbescheid der Sächsischen Aufbaubank (SAB). „Es hätte keine 14 Tage später losgehen können. Dann hätten wir wahrscheinlich gar nicht erst angefangen“, ist sich Richter sicher. Grund dafür waren unvorhersehbare Wetterverhältnisse. Doch das Wetter spielte mit und der Rohbau konnte nun fertig gestellt werden. Das Gebäude ist damit winterfest. Vier Firmen waren bisher am Bau beteiligt: Die Mildensteiner Baugilde übernahm den Rohbau, die Firma Holzbau Weber den Dachstuhl, die Firma Weimert Bedachung baute das Dach und die Tischlerei Wetzel aus Marbach kümmerte sich um die Fenster. Die Planung des Bauvorhabens übernimmt Jochen Bauer vom gleichnamigen Roßweiner Bauplanungsbüro. Auch wenn es zwischenzeitlich Frost gab und die Baustelle gezwungenermaßen ruhen musste. „Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin. Damit können wir im Januar mit dem Innenausbau beginnen“, weiß der Diakonie-Chef.

Finanziert wird das Bauvorhaben zu 80 Prozent von der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit ist der Mammutteil der Summe, nämlich 895 000 Euro, abgedeckt. 112 000 Euro übernimmt der Landkreis Mittelsachsen. Die Diakonie Döbeln als Träger steuerte 152 000 Euro bei. „Zuzüglich der Kosten für den Erwerb des Grundstücks“, ergänzt Thomas Richter. Schon im Vorfeld wurden etwas mehr Kosten eingeplant, denn die Vergangenheit zeigte, dass es sich hierbei um schwierigen Baugrund handelt. „Der Baugrund musste entkalkt werden. Der war nass“, erklärt Richter.

550 Quadratmeter soll der neue Komplex umfassen – ebenerdig und barrierefrei mit hellen, großzügigen Räumen. Damit wird Platz für 18 Förder- und Betreuungsplätze. Die wiederum sind noch nicht alle vergeben. „Wir wollten erst einmal abwarten, wie es mit dem Bau voran geht. Jetzt, wo abzusehen ist, dass der Zieltermin einzuhalten ist, können wir konkret planen.“ Bisher gibt es zirka elf Anfragen. Wie viele Plätze am Ende tatsächlich vergeben sind hat Konsequenzen für die Personalsituation. Mehr vergeben Plätze bedeuten mehr notwendiges Personal. „Wir werden zusätzliches Personal einstellen“, weiß der Diakonie-Chef.

Doch bis es soweit ist muss noch einiges auf der Baustelle passieren. Als nächstes ist die Heizungstechnik und der Innenausbau an der Reihe. Ursprünglich sollten Wasser und Heizung vom benachbarten Werkstattgebäude kommen. Weil der bauliche Aufwand dafür aber zu groß wäre, musste eine andere Lösung gefunden werden. „Die Oewa gewährte uns einen zusätzlichen Wasseranschluss, der als Insellösung gemeinsam mit der Heizung realisiert wird.“ Bis auf die Automatiktüren und die Außenanlagen sind alle Arbeiten bereits an Firmen vergeben. „Das ist eine weitere Planungssicherheit für uns“, so Richter weiter.

Von Stephanie Helm

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