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Die ersten drei Punkte seit einem halben Jahr für den Döbelner SC

Die ersten drei Punkte seit einem halben Jahr für den Döbelner SC

Ein Aprilscherz war es zum Glück nicht am Ostermontag: die Döbelner Landesligafußballer haben seit dem 6. Oktober wieder ein Spiel gewonnen. Nach dem 2:0 gegen Tabellenschlusslicht SC Borea Dresden aus Dresden bleibt der DSC weiter die einzige Mannschaft der Liga, die daheim noch nicht verloren hat.

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Nicht das Gelbe vom Ei, dieses Spiel, aber es hat drei Punkte für Döbeln gebracht: Am Ball Sebastian Heyna. Weiterhin im Bild (v.l.): Sebastian Seidel, Leonard Barth (Dresden), Toni Bunzel, und Sebastian Scholz (Dresden).

Quelle: Sven Bartsch

Doch Trainer Axel Frank wäre nicht er selbst, wenn er nach dem Spiel nicht sofort den mahnenden Zeigefinger gehoben hätte: "Der Sieg und der erklommene achte Platz dürfen aufgrund der noch zahlreich ausstehenden Nachholspiele nicht überbewertet werden." Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es zwar nun fünf Punkte, doch sicher sein dürften sich die Muldenstädter nie.

 

Das Spiel gegen die sehr junge Truppe aus dem Jägersportpark wurde vom Anpfiff an von der Heimmannschaft bestimmt. Zwar spielten die Elbstädter einen feinen technischen Fußball, doch über die Hälfte der Truppe ist theoretisch noch für die A-Junioren spielberechtigt und das war vor allem körperlich deutlich spürbar. Ronny Singer hatte in der neunten Minute die erste Großchance für den DSC, doch Keeper Oliver Stein machte sich groß und prallte den Ball ab. Die Platzherren blieben weiter die tonangebende Mannschaft, doch vorn fehlte die nötige Genauigkeit und letzte Konsequenz, um einen frühen Torerfolg zu erzielen. Den bejubelten die knapp 300 Zuschauer dann nach einer knappen halben Stunde. Nach einem Eckball von Sebastian Seidel legte Toni Bunzel per Kopf ab und Florian Firley vollendete mit einem wuchtigen Kopfball zur verdienten Führung. Kaum war der Jubel verhallt, ertönte aus den Lautsprecher abermals die Tormusik. Ronny Singer vollendete eine Hereingabe zum 2:0. Kurz darauf hatte Sebastian Seidel mit zwei strammen Schüssen die Chance zum 3:0, doch Boreas Schlussmann warf sich dazwischen.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Döbeln war Herr der Lage auf dem für das Wetter sehr guten Rasen. Doch ließ die Konzentration und Spannung bei einigen Akteuren nach und der Wunsch, lieber schön anstatt einfach zu spielen, wurde scheinbar immer größer. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe der Gastgeber wieder eine nennenswerte Chance hatte. Die beiden Torschützen kombinierten schnell und direkt, doch scheiterte Singer letztlich an Torwart Stein. Kurz darauf trat Martin Schwibs zweimal in Szene. Nach einer Flanke probierte es Döbelns Torjäger gekonnt mit einem Fallrückzieher. Kurz darauf schlug Keeper Jentzsch einen weiten Abschlag, der von der Dresdner Abwehr unterschätzt wurde. Schwibs nahm ihn nach einmaligem Aufsetzen direkt, verpasste aber knapp das Gehäuse. Nach etwa 75 Minuten wurde es dann nochmals hektisch auf dem Feld. Nach einem Konter kam Dresdens Schlussmann im Strafraum stürmisch aus seinem Gehäuse und Martin Schwibs wurde zu Fall gebracht. Doch Regionalligaschiedsrichter Alexander Sather zeigte sofort an, dass der Ball und danach Döbelns Stürmer getroffen wurde. Durch die dadurch entstehende blutende Nase durfte Schwibs laut Reglement nicht sofort wieder ins Spiel zurückkehren und musste zum Unverständnis einiger Zuschauer, die sich auch leider lautstark unterhalb der Gürtellinie äußerten, warten. Erst als Döbelns Hintermannschaft den Ball ins Seitenaus beförderte, konnte sich der Unparteiische davon überzeugen, dass die Blutung gestoppt wurde. In der Schlussphase hätten die Döbelner gegen die im Angriff harmlosen Gäste noch das eine oder andere Tor erzielen können, doch schien der Kasten wie vernagelt. Oliver Stein wurde zum besten Mann seiner Mannschaft, die ohne ihre drei polnischen Neuzugänge und trotz auf dem Formular stehender Reservespieler anreiste.

dsc

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