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Döbeln DieDöbelner Instanz für Kinder
Region Döbeln DieDöbelner Instanz für Kinder
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21:53 11.12.2011
Im Döbelner Spielhaus des Kinderschutzbundes ist immer etwas los. Quelle: Wolfgang Sens

Kleine Kinder wuseln durch die Räume des Spielhauses. Etwas größere sitzen auf der Matte und quatschen. "Wir haben in diesem Jahr sehr, sehr viele Kinder, die neu zu uns gekommen sind", erzählt Petra Moritz. Sie leitete das Spielhaus. Ist dort immer anzutreffen. "Es hat sich mittlerweile einfach herumgesprochen, dass bei uns immer was los ist", ergänzt Ralf Fillies. Spricht von der guten Mund-zu-Mund-Propaganda, von der der Verein lebt. Selbst aus Roßwein, Hartha und Ebersbach kommen Kinder nach Döbeln und verbringen in den Räumen des Kinderschutzbundes ihre Freizeit. "Wir haben mit dem Spielhaus für die Kinder etwas richtig Gutes geschaffen. Und im nächsten Jahr besteht das fünf Jahre und der Kinderschutzbund zehn Jahre", fügt Fillies an. Oft sitzen die Mitglieder des Vorstandes zusammen, spinnen neuen Ideen aus. "Aber wir überlegen immer, ob wir die Projekte auch behalten können. Erst dann werden die auch umgesetzt", sagt Fillies. Erst dann gehe es an das Beschaffen der Anschubfinanzierung. "Wir haben auch viele, die uns wohl gesonnen sind und manchmal kommt auch eine Überweisung vom Gericht", erklärt der Vorsitzende des Vereins mit 29 Mitgliedern. Wichtig für den Kinderschutzbund: "Alle unsere Angebote für die Kinder sind kostenfrei bei uns ", erklärt Fillies. Auch für die gestrige Weihnachtsfeier mussten die Jungen und Mädchen nichts bezahlen. Bekamen ein kleines Geschenk und ein paar vergnügliche Stunden im Spielhaus geschenkt. Als Dankeschön gab es ein Kinderlachen. Das ist unersetzlich!

"Auch unser Spielmobil läuft sehr gut", berichtet Fillies. In den Sommermonaten ist das in Roßwein, Ostrau, Waldheim, Leisnig und Döbeln unterwegs. Steuert immer an den gleichen Wochentage zur gleichen Zeit den gleichen Standort an. "Und wenn wir nur ein paar Minuten zu spät kommen, warten die Kinder schon", berichtet Petra Moritz. Und sollte den Jungen und Mädchen mal ein Problem auf den Magen geschlagen sein, finden sie bei dem Mitarbeitern des Kinderschutzbundes immer einen Ansprechpartner. "Deswegen ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter möglichst lange bei uns sind", erklärt Fillies. In diesem Jahr konnten Mitarbeiter über die sogenannte Bürgerarbeit angestellt werden. "Die Kinder gewöhnen sich sehr schnell an die Personen. Sie brauchen ihren Ansprechpartner", sagt der Vorsitzende und verrät, dass im nächsten Jahr die kleinen runden Geburtstage auf alle Fälle gefeiert werden. Wie wird erst später verraten. Heiko Stets

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