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Döbeln Helios-Patienten klicken grünen Daumen in Leisnig
Region Döbeln Helios-Patienten klicken grünen Daumen in Leisnig
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14:51 15.02.2019
Klicken statt Zettelwirtschaft: Kathrin Händel vom Helios-Patienten-Service mit dem Tablet und der App für die Patientenbefragung. Quelle: Sven Bartsch
Leisnig

Keine Angst, kein Patient muss sich in Computerprogramme einarbeiten. Kathrin Händel, ausgebildete Krankenschwester und Mitarbeiterin im Patientenservice, geht mit dem handlichen Tablet von Bett zu Bett, befragt die Patienten, trägt alles selbst in die Listen und Tabellen ein.

Ab März ambulante Schmerztherapie

Das ist eine der jüngsten Neuerungen an der Helios-Klinik Leisnig, und es stehen weitere ins Haus: Im März wird mit Erlaubnis der kassenärztlichen Vereinigung eine Anästhesiepraxis mit ambulanter Schmerztherapie an der Heliosklinik Leisnig eröffnet.

Im April übernimmt das Klinikum zudem die Döbelner Kinderarztpraxis von Sabine Schiddel als Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ). An der Klinik und ihrem Umfeld gab und gibt es auch sonst einige richtungsweisende Veränderungen für die Patienten. Klinikgeschäftsführerin Peggy Kaufmann gibt zur jüngsten Jahreskonferenz einen Überblick.

Zentrale Rufnummer für alle Termine

So ist die Nummer 034321/82828 ist als zentrale Nummer geschaltet für alle, die Termine in der Klinik vereinbaren möchten. Diese werden dann auch zentral in einem Kalender festgehalten. „Von den Patienten und aus den Praxen kommen dafür positive Reaktionen.“

Peggy Kaufmann erläutert eine der jüngsten Neuerungen im Klinikum, welche die Patienten unmittelbar zu spüren bekommen.

Highlight 2018: Neue Notaufnahme

Bereits der Rückblick auf das Jahr 2018 ist für die Klinik mit gravierenden Neuerungen verbunden, so wurde die neue Notaufnahme eingeweiht.

Derzeit laufen die Arbeiten in der frühere Notaufnahme. Dort soll ab dem dritten Quartal dieses Jahres Computertomographie sowie das Röntgen aus der Radiologie untergebracht werden – ein Plus für die Notfallpatienten, die dann in geringer räumlicher Entfernung von der Notaufnahme auch gleich per CT oder Röntgengerät untersucht werden können.

Investition in modernen Tomographen

„Zu diesem Zweck investiert das Klinikum in einen neuen Tomographen“, so Kaufmann weiter. Finanzieren will die Klinik das Gerät selbst. „Der Freistaat unterstützt pauschal Eigeninvestitionen der Klinik, sofern die Wirtschaftszahlen stimmen. Von daher ist es wichtig, dass die Klinik wie in den Jahren zuvor auch 2018 stabile schwarze Zahlen vorweisen kann“, so Kaufmann zu dem Punkt.

Eine weitere Investition, die den Patienten aber auch dem Pflegepersonal zugute kommt, sind neue elektrische Krankenhausbetten. „Das tun wir, damit unsere Pflegekräfte auch gesund in die Rente kommen“, begründet die Pflegedienstleiterin Uta Reichel.

Personal aufstocken in der Pflege

Überhaupt liegt auf dem Pflegesektor derzeit großes Augenmerk: Das Klinikum stockt personell auf. Es werden nicht nur die Kräfte ersetzt, die in den Ruhestand gehen und deshalb die Klinik verlassen, sondern es werden zusätzlich Pflegekräfte ausgebildet.

Allein 2019 sollen acht neue Schüler dazu kommen. Die Auszubildenden, die im Bereich Pflege im September ihre Ausbildung beenden, werden übernommen. Reichel dazu: „Wer bei uns eine Bewerbungsmappe einsendet, wird auch zum Gespräch eingeladen.“

Palliativ-Medizin wird ausgebaut

Neben den jetzt noch folgen baulichen Veränderungen für die neue Notaufnahme soll die palliativmedizinische Behandlung in der Klinik ausgebaut werden. Das betrifft Patienten, bei denen eine weitere Behandlung keine gesundheitliche Verbesserung beziehungsweise Wiederherstellung mehr erwarten lässt. Sie sehen dem Tode entgegen. „ In diesem Bereich arbeiten wir auch eng mit dem benachbarten Hospiz Lebenszeit zusammen“, so Peggy Kaufmann.

Von Steffi Robak

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