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Döbeln Döbeln: Aladin-Prozess wird in Dresden neu aufgerollt
Region Döbeln Döbeln: Aladin-Prozess wird in Dresden neu aufgerollt
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16:52 08.05.2014
Polizeibeamte sichern am 2. November 2011 Spuren eines Mordes in dem Bistro in Döbeln. Quelle: dpa

Angeklagt ist der mittlerweile 34-Jährige, der im März 2013 vom Landgericht Chemnitz mangels Beweisen nur wegen Beihilfe zum Totschlag verurteilt worden war - zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Der Bundesgerichtshof hatte den Richterspruch Ende 2013 als fehlerhaft aufgehoben und die Sache zur erneuten Verhandlung nach Dresden verwiesen. Der Betreiber des "Aladin"-Imbisses war im November 2011 mit drei Schüssen aus kurzer Distanz getötet worden. Zeugen dafür gab es nicht, nur die Beschreibung eines maskierten Täters. Die Strafkammer in Chemnitz hatte es lediglich als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte die Mordwaffe in Tschechien besorgt hatte und als Schützen einen ins Ausland abgetauchten Komplizen vermutet. Als Grund für die Tat sahen Staatsanwaltschaft und Strafkammer in Chemnitz einen Streit um einen Autohandel. Der 5. Strafsenat des BGH kritisierte jedoch Rechtsfehler in Ermittlungen und Hauptverfahren.

Lieb, Thomas

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