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Döbeln Döbeln: Auch wenn Hochwasser ist, muss Technik rollen
Region Döbeln Döbeln: Auch wenn Hochwasser ist, muss Technik rollen
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19:03 15.03.2019
Technik, wie dieser Radlader auf dem überfluteten Obermarkt, ist bei Hochwasser unerlässlich. Quelle: (Archiv) Wolfgang Sens
Döbeln

Der Alarmplan der Stadt Döbeln regelt das Vorgehen bei allen unvorhergesehenen Ereignissen – wie Feuer, Hochwasser oder größere Unfälle. Der Einsatzstab koordiniert, bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Er besteht bei Hochwasserwarnstufe 2 aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Bei Warnstufe 3 vergrößert sich dieser Stab – Vertreter von Feuerwehr und Polizei, der Stadtwerke und des Wasserversorgers Veolia kommen dann hinzu. Der Einsatzstab ist personell konkret untersetzt. Der Alarmplan enthält sämtliche Ansprechpartner mit Namen und Telefonnummern.

Neues Konzept für Blackout

„Die Einsatzzentrale richten wir in einem solchen Fall im Feuerwehrgerätehaus an der Jacobikirche ein. Sollte das Feuerwehrdepot selbst von Hochwasser betroffen sein, dann befindet sich die Einsatzzentrale in der Schule in Döbeln-Ost“, erklärt Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU). Zurzeit sei die Stadt dabei, gemeinsam mit den Stadtwerken ein neues Konzept zu entwickeln, um auch für einen eventuellen Blackout, also einen großen Stromausfall, gewappnet zu sein. Egerer: „Wir müssen dann ebenfalls reagieren können. In der Einsatzzentrale muss die Stromversorgung für einen gewissen Zeitraum gesichert sein.“

Bagger mit Ausleger für Treibgut

Ohne Technik läuft bekanntlich bei Hochwasser nichts. Deshalb ist im Alarmplan auf Listen die gesamte Technik aufgeführt, die die Stadt selbst zur Verfügung hat. „Dazu gehört mittlerweile auch ein Bagger mit Ausleger, der Treibgut zum Beispiel von der Oberbrücke aus aus der Mulde herausholen könnte“, sagt der Oberbürgermeister.

Zudem sind alle Firmen im Plan aufgeführt, die hinzugezogen werden könnten. Das sind 47. „Absprachen mit den Firmen gibt es dazu regelmäßig. Außerdem erfolgt eine vierteljährliche Aktualisierung der Listen“, erklärt Döbelns Ordnungsamtsleiter Jürgen Müller. Bereitstellungsverträge hat die Stadt mit den Firmen für bestimmte Technik allerdings nicht abgeschlossen, ergänzt Hans-Joachim Egerer. „Dann müsste diese Technik ständig vor Ort bereitgehalten werden.“ Da es sich um so viele Firmen handele, könnten im Ernstfall auch relativ kurzfristig Absprachen getroffen werden. Bezahlt werde dann die konkrete Nutzungszeit der Technik.

Von Olaf Büchel

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