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Döbeln Döbeln: Kim Giersiepen beim Athletik-Training nach Horror-Crash
Region Döbeln Döbeln: Kim Giersiepen beim Athletik-Training nach Horror-Crash
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19:58 16.07.2012
Shake-Hands zwischen Kim Giersiepen (l.) und Florian Herzog. Doch während der Mücke-Motorsport-Pilot nach dem Horror-Crash auf dem Sachsenring wieder ins Cockpit steigen konnte, durfte der Döbelner am Nürburgring nur verletzt zuschauen. Quelle: Jörg Schreiber

Wenn der Pilot vom Döbelner Rennstall KSW-Motorsport nach seinem Horror-Crash auf dem Sachsenring auch nicht selber ins Cockpit seines Fahrzeugs steigen konnte, wollte er es sich nicht nehmen lassen, beim vierten Rennwochenende auf dem Nürburgring live dabei zu sein. "Am liebsten würde ich gleich mitfahren. Es kribbelt schon mächtig in den Fingern", erzählt der 18-Jährige.

Allerdings ist an einen Start nach der schweren Verletzung zweier Lendenwirbel, dem Abriss der Bänder in diesem Bereich und der sich anschließenden Operation derzeit nicht zu denken. Bis er wieder ins Cockpit steigen kann, werden wohl noch einige Wochen vergehen. Ein erster Schritt ist jedoch bereits gemacht. In der letzten Woche stieg Giersiepen wieder ins Athletik-Training ein. Muskelaufbau steht zunächst auf dem Programm.

Die ersten Runden in seinem Formel Masters sind für Ende Juli beziehungsweise Anfang August geplant. Und diese wird er in einem neuen Fahrzeug zurücklegen. Denn nach dem Unfall, bei dem er mit einem Bergungsfahrzeug der DMSB-Staffel zusammen stieß, war sein 145-PS-Bolide nur noch Schrott.

Den neuen Rennwagen erwartet der Döbelner Rennstall Mitte Juli, so dass er bis zur ersten Testfahrt vorbereitet werden kann. "Natürlich reißt dieser Unfall ein mächtiges Loch in unseren Etat. Denn das Geld, das wir jetzt für das neue Fahrzeug aufbringen müssen, fehlt uns an anderer Stelle", erklärt Teamchef Carsten Knüpp.

Auf dem Nürburgring trafen auch die beiden Protagonisten des Sachsenring-Rennens aufeinander. Denn neben Kim Giersiepen stand auch Florian Herzog das Streckenfahrzeug im Weg. Sein Rennwagen wurde ebenfalls völlig zerstört. Allerdings entstieg er diesem weitestgehend unverletzt.

Am Sonnabend wünschte ihm Giersiepen vor seinem zweiten Rennen viel Glück. Dies schien dem Mücke-Motorsport-Piloten zunächst auch zu beflügeln. Denn nach nur vier von 17 Runden war er schon von Startplatz 14 bis auf Rang zehn vorgeschossen. Die Zielflagge sah der ebenfalls 18-Jährige jedoch wieder als 14.

Alle Planungen bei KSW-Motorsport sind gegenwärtig auf Ende August ausgerichtet. Denn für das Rennen auf dem Eurospeedway ist beim Döbelner Rennstall der offizielle Roll-out nach der Zwangspause geplant. "Wir werden auf jeden Fall mit der kompletten Mannschaft in der Lausitz vertreten sein", verspricht der Teamchef.

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