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Döbeln Döbeln: Löschfahrzeug wird im März geweiht
Region Döbeln Döbeln: Löschfahrzeug wird im März geweiht
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20:08 13.02.2012
Renate und Manfred Richter nach der Würdigung. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Döbeln ernannt. Quelle: Ortswehr Ebersbach

Am 3. März, so Haynert, soll das Löschfahrzeug am Ebersbacher Dorfgemeinschaftshaus geweiht werden. "Dazu laden wir die Kameraden aus dem Zweckverband und unsere Partnerwehren aus Eresing und St. Ottilien ein", sagte er. Es sei das erste und letzte Mal in der Geschichte des Dorfes gewesen, dass es ein solches Fahrzeug anschaffte. Offiziell in Besitz genommen wird es nunmehr nach der Eingemeindung in die Stadt Döbeln, die im vergangenen Jahr erfolgte. Die Halle für das Auto wurde bereits renoviert, um ihm, so Haynert, "ein schönes Zuhause zu geben."

Ein schönes Zuhause bereiteten der Ebersbacher Wehr bislang Renate (Muttel) und Manfred Richter. Sie kümmerten sich nach dem Dienst ihrer Kameraden um deren unstillbaren Appetit. Nie gab es Anlass zu Beschwerden. "Eigentlich wollten wir das Renteneintrittsalter bei euch beide auf 85 Jahre heraufsetzen, denn es werden uns die vielen leckeren Speisen von der Gallertschüssel über Schnitzel bis hin zu den Flecken fehlen", erklärte Andreas Haynert. Er musste das Paar aber in den Ruhestand verabschieden und würdigte es, wie es nach seinen Worten noch nie zuvor in der Döbelner Feuerwehr geschehen ist. Renate und Manfred Richter sind jetzt deren Ehrenmitglieder.

Andreas Haynert zeichnete zur Versammlung nicht nur aus, sondern wurde auch selbst überrascht. Seine Kameraden sammelten Geld und schenkten ihm für seine 22-jährigen Verdienste als Wehrleiter eine Karte für ein Konzert mit Udo Lindenberg.

Die Bevölkerung sehe die Feuerwehr nur, wenn die Sirene heult, schnitt Haynert einen kritischen Punkt an. In seiner Jahresbilanz verwies er aber darauf, dass viel mehr zur Aufgabe der Feuerwehr gehört als die Einsätze. In dieser Beziehung sei noch viel Aufklärungsarbeit gefragt. Frank Pfeifer

q 8. Januar: Zum Dammbruch in Otzdorf 84 Stunden im Einsatz.

q 14. Januar: 30 Stunden im Hochwassereinsatz in der Kelterei Neugreußnig.

q 21. April: Absicherung des Lampion-umzugs und Osterfeuers in Neudorf.

q 11. Juni: Gewährleisten der Sicherheit beim ersten Bierfassrollen in Neudorf.

q 15. bis 17. Juni: Absicherung von Feuerwerk und Umzug zum Döbelner Heimatfest.

q 2. Juli: Kübelspritzen zum zehnjährigen Bestehen der Kita Ebersbach.

q 8. August: Zwölf Stunden Einsatz, als ein Sturm Pflaumenbäume an der B 169 wegfegte.

q 17. September: Beteiligung am Löschen eines Brandes in der Roßweiner Straße in Döbeln. Der Einsatz dauerte 25 Stunden.

q 19. September: Beim Löschen eines Brandes in der Döbelner Uferstraße 35 Stunden im Einsatz.

q Gesamteinsatzstunden: 186. Dazu kommen 514 Stunden Aus- und Fortbildung. Der Funktrupp absolvierte außerdem 150 Stunden Ausbildung. Das Renovieren (Reinigen und Auskalken) der Fahrzeughalle nahm 42 Stunden in Anspruch.

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