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Döbeln Mieter nach Säure-Anschlag wieder im Haus
Region Döbeln Mieter nach Säure-Anschlag wieder im Haus
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10:37 19.02.2018
Nach dem Butter-Säureanschlag konnten die Mieter wieder in das betroffene Haus an der Givorser Straße zurückkehren. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Der Buttersäure-Anschlag in Döbeln-Ost gilt der Polizei indes als gefährliche Körperverletzung. Die Ermittlungen dazu dauern an, informiert Hauptkommissarin Jana Kindt von der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz. Zwei Mädchen (neun und elf Jahre alt) sowie eine Frau (52) waren am Mittwoch mit gereizten Atemwegen ins Krankenhaus gekommen. Eine gefährliche Körperverletzung begeht unter anderem, wer einen anderen mit Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen an der Gesundheit schädigt. Der Strafrahmen beginnt bei sechs Monaten Haft.

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Ein Säure-Anschlag in einem Haus an der Givorser Straße hatte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und der Polizei in Döbeln-Ost geführt.

Spezialfirma reinigt Hauseingang

Mittlerweile herrscht wieder Ruhe an der Givorser Straße. An der Haustür des Säure-Anschlags informiert die TAG, dass die Feuerwehr einige Briefkästen habe aufbrechen müssen. Die Bewohner seien bereits am Mittwoch alle wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt, sagt ein älterer Mann. Er lebt in einer Wohnung des Nachbaraufgangs und musste zwei Stunden in einem Bus zubringen. Weil sich der Gestank über mehrere Treppenhäuser ausgebreitet hatte, hatten auch die Mieter der Nachbaraufgänge ihre Wohnungen zu verlassen. Laut Angaben der Polizei war der vom Anschlag betroffene Hauseingang ab 19 Uhr wieder freigeben. Zuvor hatte eine Spezialfirma die übelriechende Substanz beseitigt, bei der es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Buttersäure handelt.

Von Dirk Wurzel

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