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Döbeln Döbeln-Nord: 47-Jähriger schwer verletzt aus Autowrack befreit
Region Döbeln Döbeln-Nord: 47-Jähriger schwer verletzt aus Autowrack befreit
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14:04 29.11.2015
Die Front des Passats war ein einziger Blechsalat. Bei dem Laster war lediglich die Stoßstange des Tank-Aufliegers abgerissen.  Quelle: Dirk Wurzel
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Redemitz

 Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagmittag auf der Autobahn 14 bei Redemitz ereignet. Der 47-Jährige Fahrer verletzte sich dabei schwer. Nachdem die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den eingeklemmten Fahrer aus dem Auto gerettet hatten, flog ihn der Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Dresden. Der Mann war mit seinem VW Passat mit Cottbusser Kennzeichen in Richtung Magdeburg. Auf der Autobahn staute sich der Verkehr auf etwa neun Kilometer, also etwa bis zur Raststätte Hansens Holz. Zur Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nichts bekannt. Möglicherweise war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache des Unfalls.

Etwa drei Stunden lang mussten sich die Kraftfahrer am Freitag auf der Bundesautobahn 14 gedulden. Kurz vor der Anschlussstelle Döbeln-Nord, ungefähr bei Kilometer 20, hatte es gekracht. Übel gekracht. Ein VW Passat neueren Baujahrs war offenbar ins Heck eines Tanklast-Zuges gedonnert. Bei dem Lkw war die Stoßstange abgerissen, die Front des Passats war ein einziger Blechsalat. Das Lenkrad und Fahrertür des VW waren blutverschmiert. Wagenteile waren über die Fahrbahn verstreut.

„Wir haben den eingeklemmten Fahrer freigeschnitten. Er war ansprechbar“, schildert Klaus Bernhard, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Roßwein, den Rettungseinsatz seiner Kameraden. Die Roßweiner waren mit zwölf Einsatzkräften vor Ort. Zehn Kameraden der Döbelner Wehr unterstützten die Roßweiner Feuerwehrleute. Klaus Bernhard leitete den Einsatz.

Das schlimme Verkehrsunglück muss nach 11.30 Uhr passiert sein. Um 11.43 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr Roßwein ein, um 11.48 Uhr erreichte der Notruf die Polizei. Zunächst behandelte der Notarzt den Verletzten im Rettungswagen, entschied dann aber offenbar, ihn ins Krankenhaus nach Dresden fliegen zu lassen. Gegen 12.50 hob der Rettungshubschrauber mit dem Verletzten an Bord ab.

Als hätte ihn sein Fahrer direkt ins Heck den Tankaufliegers gesteuert – so stand der beschädigte Passat am Unfallort. Die Räder waren gerade, eine Bremsspur war nicht zu erkennen. Nicht weit entfernt vom Pkw lag dessen Tachometer. Die Nadel war kurz vor 180 Kilometern pro Stunde hängen geblieben. Zur Unfallursache kann die zuständige Polizeidirektion (PD) Leipzig aber noch nichts genaues sagen. Möglicherweise war der 47-Jährige zu schnell unterwegs, wie Hauptkommissar Uwe Voigt, Pressesprecher der PD Leipzig, mitteilt. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern aber noch an.

Von Dirk Wurzel

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