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Döbeln-Nord bekommt bis 2020 eine nagelneue Zweifach-Sporthalle

Pläne Döbeln-Nord bekommt bis 2020 eine nagelneue Zweifach-Sporthalle

Ein Jahr nach dem Beschluss der Döbelner Sportstättenbilanz und eines zugehörigen Leitkonzeptes legt der Döbelner Stadtrat in der nächsten Ratssitzung nach. Am 5. November soll nämlich die erste und größte Investition auf den Weg gebracht werden. Für drei bis dreieinhalb Millionen Euro soll am Schulzentrum Am Holländer in Döbeln-Nord eine neue Zweifachsporthalle gebaut werden.

Die Halle soll hinter dem Schulzentrum Am Holländer auf der Fläche zwischen Schule und Kindergarten errichtet werden.

Quelle: Archiv

Döbeln. Bis Ende 2019/Anfang 2020 soll der Neubau stehen. Die Weichen wird der Stadtrat auf seiner nächsten Ratssitzung in Form eines Grundsatzbeschlusses stellen. Dieser wurde am Donnerstag von den Stadträten im Hauptausschuss schon einmal vor.

"Wir brauchen in Döbeln-Nord eine normgerechte Halle für den Schulsport der Grund- und Mittelschule. Damit beide parallel ihre insgesamt 75 Stunden Schulsport abhalten können, brauchen wir die Zweifachsporthalle", schildert Michael Thürer vom Sachgebiet Sport im Döbelner Rathaus. Die Halle wird hinter dem Schulzentrum auf der Fläche zwischen Schule und Kindergarten errichtet. Die Sportstätte soll das Gesamtkonzept des Schulzentrums abrunden. Die bisherige Sporthalle in Döbeln-Nord aus dem Jahre 1984 war in der im vergangenen Jahr beschlossenen Sportstättenleitplanung mit einem Bauzustand der Kategorie drei bis vier bewertet worden. Das heißt in fünf bis sechs Jahren wäre die viel zu kleine Sportstätte auch noch grundsätzlich zu sanieren. Der Neubau soll die alte Halle ersetzen und dem Schulsport beste Bedingungen bieten. Ab den Nachmittagsstunden wird die neue Sporthalle zudem dem Vereinssport zur Verfügung stehen.

Parallel wird mit der Inbetriebnahme der neuen Sporthalle in Nord ab 2020 allerdings auch die Turnhalle an der Staupitzstraße für jeglichen Sport außer Betrieb gehen. Ihr Bauzustand ist schlecht. Sie ist aber das Zuhause von allein 100 Döbelner Judokas, von Volleyballern und Karatekas. Sie alle sollen nach den Plänen der Stadt in der neuen Zweifachturnhalle in Döbeln-Nord eine sportliche Heimat finden.

Neben der 44 mal 22 Meter großen Hallenfläche, die in zwei abtrennbare Spielfelder für die Kernsportarten wie Fußball, Handball und Floorball aufteilbar ist, sehen die Planungen einen 20 mal 20 Meter großen Mehrzweckraum als Anbau vor, der den Judokas und anderen Kampfsportlern zur Verfügung stehen soll. Die beiden Spielflächen der Halle sollen in den Nachmittags- und Abendstunden als Trainings- und Wettkampfstätte der Vereine dienen. "Davon versprechen wir uns für die Vereine weitere Entwicklungen im Kinder- und Jugendsport", so Michael Thürer. Große Zuschauerränge sind aber in der neuen Zweifeldhalle nicht vorgesehen. Für Sportveranstaltung mit größeren Zuschauerzahlen bleibt die Stadtsporthalle mit ihren ausfahrbaren Rängen und den neu errichteten Parkmöglichkeiten im Umfeld die erste Adresse.

Der Grundsatzbeschluss des Stadtrates am 5. November ist notwendig, damit die Stadtväter ein sogenanntes VOF-Verfahren anschieben können. Das VOF steht für Vergabeordnung für Freiberufe. Weil die Bausumme bei drei bis dreieinhalb Millionen Euro liegen wird und die Planungskosten damit allein schon die 200 000-Euro-Marke übersteigen werden, muss schon das Büro, welches die Planungen erstellen wird, in einem Wettbewerb ausgewählt werden. Dann können die Planer loslegen. Mit den ersten Entwürfen und Berechnungen möchte sich die Stadt im Herbst 2016 um Fördergeld aus dem Programm zur Schulinfrastruktur des Freistaates bewerben. "Dieser Termin ist sehr sportlich. Denn allein das Auswahlverfahren für ein geeignetes Planungsbüro wird wahrscheinlich ein halbes Jahr dauern.", sagt Döbelns Baudezernent Thomas Hanns.

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