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Döbeln Döbeln: Schwitzen für einen heißen Herbst
Region Döbeln Döbeln: Schwitzen für einen heißen Herbst
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21:18 23.07.2013

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Für die Döbelnerinnen ist die Süddeutsche Meisterschaft, für die sie am 21. September in Döbelns Stadtsporthalle Gastgeber sind, nicht nur organisatorisch eine zusätzliche Herausforderung, sondern sie dient den "Smileys" gleichermaßen als letzte Möglichkeit, sich vor den Deutschen Meisterschaften noch einmal mit der nationalen Konkurrenz zu messen. Da dies allen anderen Formationen auch so geht, können die Organisatoren von einer vermutlich sehr stark frequentierten Veranstaltung ausgehen. "Wir rechnen mit etwa 40 Gruppen in fünf Startklassen", sagt Judit Schmidhoffer, die als Trainerin erstmals sogar zwei Formationen am Start haben wird. Neben den bereits wettkampferprobten "Smileys" bei den Girls werden erstmals auch die im Durchschnitt 16 Jahre alten "Moments" in der Kategorie Ladies ein Meisterschaftsturnier bestreiten. Die Aufregung ist groß, nicht nur, weil sich die Formation erstmals vor heimischem Publikum in einer Wettkampfsituation präsentiert, sondern auch, weil es das erste Mal überhaupt vor Wertungsrichtern ist.

Trainiert wird in den Reihen der Rock'n'Roller dementsprechend hart. Insbesondere die "Smileys" sind mit Blick auf die Weltmeisterschaft dreimal pro Woche am Start - auch in den Ferien. Ausnahme ist diese Woche, weil zu viele Tänzerinnen urlaubsbedingt nicht da sind, ist gezwungenermaßen trainingsfrei angesetzt worden. Dafür plant Cheftrainerin Judit Schmidhoffer wie immer ein Trainingslager zum Ende der Sommerferien für alle drei Formationen der Rock'n'Roll-Abteilung. Neben den "Smileys" sollen auch die "Moments" und die "X-Smileys" fünf Tage am Stück intensiv arbeiten. Momentan gibt es allerdings noch ein örtliches Problem. "Wir wissen noch nicht, wo wir das Trainingslager diesmal abhalten sollen." Im Welwel sind die Bedingungen dafür nach dem Juni-Hochwasser denkbar ungünstig - derzeit gleicht die untere Etage einer großen Baustelle. "Wir haben schon alles mögliche in der Umgebung angefragt, aber es ist auch schon vieles belegt." Noch offen ist die Anfrage für die Sporthalle am Körnerplatz - vielleicht klappt es dort. Verzichten können vor allem die "Smileys" nicht auf das Trainingslager, auch wenn Judit Schmidhoffer guter Dinge ist, was die Vorbereitung auf die WM angeht. "Ich werde im Trainingslager noch an der Choreografie feilen", sagt sie.

Die sei diesmal "sehr anders", habe aber schon viele gute Kritiken bekommen. "Man denkt im ersten Moment nicht, dass es sich um Rock'n'Roll handelt", so die Trainerin. "Ich werde noch ein paar Grundschritte einbauen." Wie der Tanz bei den Wertungsrichtern ankommt, ist schwer ausrechenbar: "Hopp oder Topp - entweder sie finden es sehr gut oder gar nicht gut."

Manuela Engelmann

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