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Döbeln Döbeln: Verdächtige Fässer im Treibeis
Region Döbeln Döbeln: Verdächtige Fässer im Treibeis
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19:34 22.02.2012
Diese blaue Tonne lag gestern noch am Ufer der Mulde. Wie sich herausstellte, war sie trotz Warnhinweisen nicht mit giftigen Stoffen gefüllt. Quelle: Sven Bartsch

Als die Döbelner Allgemeine Zeitung am Vormittag Leserhinweisen nachging, standen drei der Tonnen am Waldrand. Eine lag gegenüber von Ebersbach im Uferbereich der Mulde. "Power activ" war auf den Behältern zu lesen. Die Bilder der Aufkleber verwiesen auf einen ätzenden Inhalt.

"Es handelte sich um Fässer zur Regenwassersammlung", teilte der Sprecher des Landratsamtes, André Kaiser, mit, nachdem die Kreisbehörde die Sache untersucht hatte. "Die Verursacherin konnte ausfindig gemacht werden und wurde zur Beräumung angehalten." Im konkreten Fall bestand also keine Gefährdung.

Das weiß aber im Vorfeld niemand. "Allgemein gilt, dass, wenn solche Behälter mit unbekanntem Inhalt gefunden werden, grundsätzlich davor gewarnt wird, diese anzufassen beziehungsweise sich ihnen zu nähern", sagte Kaiser. Einerseits könne vom Inhalt eine Gefahr für den Menschen ausgehen. Andererseits sei das Betreten vereister Gewässer und bereits die Annäherung an sie gefährlich. André Kaiser: "In einer solchen Situation empfiehlt es sich, das Referat Wasser des Landratsamts, die Polizei oder die Feuerwehr zu verständigen." Im Falle einer Gefahr entscheide die Polizei, ob sie Anwohner warnt und Ermittlungen einleitet.

Ob nun Fässer angeschwemmt werden oder nicht, momentan wird grundsätzlich davon abgeraten, sich in einigen Uferbereichen der Mulde aufzuhalten. Thomas Mettcher, Stadtsprecher von Döbeln, erneuerte seine Aufforderung, den Mulderadwanderweg jeweils zwischen Oberbrücke und Krankenhaus, zwischen der Brücke Friedrichstraße und ehemaligem Grainersteg sowie zwischen Sörmitz und Mahlitzsch zu meiden. Die entsprechenden Abschnitte sind gesperrt. Eis stapelt sich dort zum Teil meterhoch. Wer die Schollen besteigt, begibt sich in Lebensgefahr, denn sie können durch das Tauwetter ins Rutschen geraten.

Die Arbeiten mit den Baggern sollten im Laufe des gestrigen Tages beendet werden. Die Mulde fließt wieder in den Bereichen der Klostergärten und des Wappenhensch-Parks. Von Ebersbach flussabwärts bedeckt sie noch eine Eisschicht. Mettcher: "Unsere Verantwortlichen kennen die Lage und beobachten sie. Zurzeit gehen sie von einer deutlichen Entspannung aus. Wenn sich die Schollen aber verkeilen, können wir jederzeit eingreifen." Frank Pfeifer

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