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Döbeln: Vogtländer helfen Spielhaus

Döbeln: Vogtländer helfen Spielhaus

Wieder eine Flut-Spende für den Kreisverband des Kinderschutzbundes in Döbeln. Der Vereinsvorsitzende Ralf Fillies konnte gestern einen Scheck über 1890 Euro in Empfang nehmen.

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Das Spenden-Geld ist bereits auf dem Konto des Kinderschutzbundes Döbeln eingegangen. Der symbolische Scheck dazu wurde gestern von Firmenchef Markus Schedel (2.v.r.) an Vereinsvorsitzenden Ralf Fillies (2.v.l.) überreicht. Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Jürgen Petzold (l.) und Sven Liebhauser hatten der Firma Kunststofftechnik Schedel geholfen, geeignete Spendenempfänger zu finden. Die aus dem Vogtland stammenden Petzold und Schedel hatten für den Kinderschutzbund auch noch einige Spielzeu

Quelle: O. Büchel

Döbeln. Diesmal kommt die Unterstützung aus dem vogtländischen Falkenhain. "Wir wollen in einer Stadt helfen, die besonders von der Flut betroffen ist" - das war das Anliegen der 120 Mitarbeiter starken Belegschaft der Firma Kunststofftechnik Schedel. "Ich habe gesagt ok: wenn das Geld auf dem Tisch liegt, dann verdreifache ich die Summe", berichtet Firmenchef Markus Schedel, wie die Summe zustande kam. Einzige Bedingung der Mitarbeiter war bei der Aktion, dass das Geld nicht in einen großen Spendentopf sollte, sondern die Vogtländer ganz gezielt ein konkretes Projekt unterstützen wollten.

Da kam der Kontakt von Markus Schedel zum Falkensteiner CDU-Landtagsabgeordneten Jürgen Petzold ins Spiel, der wiederum seinen Döbelner Politiker-Kollegen Sven Liebhauser um Hilfe bei der Auswahl eines Spendenempfängers bat. "Es ist natürlich toll, wenn Abgeordnete aus anderen, nicht betroffenen Regionen Sachsens mit solch frohen Botschaften auf mich zu kommen. Da spüre ich in unserer Fraktion einen guten Zusammenhalt und den Hilfegedanken", erklärt Liebhauser. Am Ende standen zwei Objekte in der engeren Auswahl, die Wahl der Falkensteiner Kunststofftechniker fiel auf den Döbelner Kinderschutzbund (KSB). Liebhauser: "Das ist eine sehr gute Entscheidung. Die Angebote des KSB sind für die Region sehr wichtig. Gerade das Spielhaus ist eine gute Sache. Hier erhalten die Kinder unkompliziert und ohne große Voranmeldung eine Betreuungsmöglichkeit, zum Beispiel wenn die Eltern mal einen wichtigen Behördengang oder ein paar Einkäufe erledigen müssen."

Noch ist das Spielhaus an der St. Georgenstraße, in dem das Wasser etwa 30 Zentimeter hoch gestanden hatte, nicht wieder geöffnet. "Wir wollten eigentlich noch im Juli wieder für die Kinder da sein. Doch der Einbau des neuen Fußbodens dauert doch länger als gedacht. Mitte oder Ende August werden wir die Einrichtung öffnen können", sagt Vereinschef Fillies. Die Spendenmittel - wie jetzt von dem Betrieb aus dem Vogtland - sind dem Verein dabei eine sehr große Hilfe. "So dumm es klingt, das Hochwasser hat uns geholfen, die Einrichtung weiter betreiben zu können. Der Mietvertrag ist bereits verlängert, zwei weitere Jahre Spielhaus sind gesichert", sagt Fillies. Olaf Büchel

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