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Döbeln Döbeln: War der Aladin-Mörder ein Ortskundiger
Region Döbeln Döbeln: War der Aladin-Mörder ein Ortskundiger
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23:08 23.11.2011

Die zuständige Sonderkommission wurde von 55 auf 33 Beamte reduziert. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz zeigte sich gestern unorganisiert - der zuständige Sprecher erklärte, er sei nicht informiert und könne nichts zum Ermittlungsstand sagen. Also keine Hinweise über mögliche Ergebnisse der ballistischen Untersuchung einer Waffe, die die Polizei vor zwei Wochen aus der Mulde geholt hatte.

Nach DAZ-Informationen könnte der langatmige Ermittlungsprozess damit zusammenhängen, dass derzeit die Ermittlungs- und Untersuchungskräfte größtenteils mit der Mordserie der Zwickauer Terrorzelle beschäftigt sind. Damit dürfte sich zugleich die Gewissheit verdichten, dass der Döbeln-Mord und die Döner-Morde in keinem Zusammenhang stehen.

Die Befragung von rund 400 Bürgerinnen und Bürgern, von Autofahrern im Umfeld der Pizzeria Aladin, hat nach Informationen dieser Zeitung keine verwertbaren Erkenntnisse gebracht. Ein eingesetzter Fährtenhund soll die Beamten vom Tatort bis zur Brücke an der Rosa-Luxemburg-Straße geführt haben, wo die Waffe in der Mulde gefunden wurde. Anschließend soll der Hund wieder Richtung Innenstadt gelaufen sein - ein Hinweis auf einen ortskundigen Täter?

Am 1. November war Jamal Al Mortada, Imbissbetreiber und Autohändler in Döbeln, in seiner Pizzeria in der Rudolf-Breitscheid-Straße erschossen worden (die DAZ berichtete). Die Tat glich einer Hinrichtung. Der 41-jährige Libanese wurde mit mehreren Schüssen aus nächster Nähe getötet.

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