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Döbeln Döbelner Berufsschulzentrum: Beruflich alles unter einem großen Dach
Region Döbeln Döbelner Berufsschulzentrum: Beruflich alles unter einem großen Dach
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14:05 25.01.2016
Fachlehrerin Susanne Neldner bringt den Schülern Bio und Chemie näher.  Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

 Alwin Beyer ist 16 Jahre alt und weiß schon ganz genau, was nach der Schule aus ihm werden soll. „Ich will Sozialassistent werden und danach eine Ausbildung zum Erzieher machen, weil ich gut mit Menschen umgehen kann und mir das total viel Spaß macht“, erklärt der Neuntklässler aus Hainichen. Und der erste Schritt in die berufliche Zukunft mit der zweijährigen Ausbildung soll im besten Fall unter dem Dach der Berufsfachschule für Sozialwesen, die unter dem Dach des Döbelner Berufsschulzentrums untergebracht ist, passieren.

Um vorher schon einmal die Klassenzimmer zu beschnuppern und sich mit den Lehrern und anderen Auszubildenden auszutauschen, bot sich der Tag der offenen Tür am Sonnabend als exzellente Gelegenheit an, die nicht nur Alwin wahrnahm. „Wir waren ob des Wetters skeptisch, aber der Zulauf ist wie die Jahre zuvor unverändert auf einem guten Level“, freut sich der stellvertretende Schulleiter Michael Winkler, unter dessen Dach rund 650 Schüler in den unterschiedlichsten Bereichen für ihre Ausbildung pauken. Während das Handwerk nach wie vor händeringend Auszubildende sucht, wird die Berufsschule von Elektronikern und KFZ-Mechanikern in spe weiterhin gut besucht. Die sind besonders von der üppigen Ausstattung der Bildungseinrichtung begeistert. „Bei uns lernt man alles, was zu Ausbildung in fachpraktischer Hinsicht dazugehört. Dabei geht es zum Beispiel um Hybrid- und Dieselfahrzeuge, Bus-Systeme und Motorsteuerungen, Airbagsysteme und Prüfstände. Das sind alles Stationen, die unsere Schüler durchlaufen“, erklärt Lehrer Frank Dennhardt, während er in seiner reichlich ausgestatteten Werkstatt steht und sich sowohl Eltern als auch interessierten Jugendlichen die Abläufe näherbringt. Für Florian Scholl aus Waldheim Grund genug, extra die Berufsschule zu wechseln und von Chemnitz nach Döbeln zu kommen. „Mir gefällt es hier besser. Alles ist moderner und kommt mir viel persönlicher vor“, gibt der Auszubildende zum KFZ-Mechaniker zu Protokoll. „Wir bekommen für die Ausbildung fast jedes Jahr einen Wagen von BMW gestellt“, fügt Michael Winkler an. Das umfangreiche Angebot zahlt sich aus, denn nach Angaben des stellvertretenden Schulleiters legen die Lehrlinge zu großen Teilen gute Prüfungsnoten aufs Parkett.

In Döbeln wird zudem eine noch viel größere Bandbreite abgedeckt, als die Ausbildung zum Sozialassistenten oder KFZ-Mechaniker. So bietet etwa der Fachbereich Sozialwesen die dreijährige Ausbildung zum Erzieher an. An der Fachoberschule können sich Schüler mit mittleren Abschlüssen ihr Ticket zum Studium an einer Fachhochschule lösen. „Unser Schwerpunkt liegt auf praktischer Arbeit und den Schülern beizubringen. selbstständiger zu werden – also lernen zu lernen“, hält Bio- und Chemiefachlehrerin Susanne Neldner abschließend fest.

Von André Pitz

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