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Döbeln Döbelner Geyersberg ab 8. Juni wieder befahrbar
Region Döbeln Döbelner Geyersberg ab 8. Juni wieder befahrbar
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16:35 26.05.2017
In den Randbereichen der neuen Geyersbergstraße laufen noch die letzten Arbeiten an Böschungen, Gehwegen und Nebenanlagen. Quelle: Fotograf Sven Bartsch
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Döbeln

Ab dem 8. Juni soll die Staatsstraße 32 am Geyersberg wieder befahrbar sein. Das kündigt Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), an. Gut ein halbes Jahr nach dem eigentlich geplanten Fertigstellungstermin kann der Verkehr zwischen Döbeln und der Bundesstraße 169 am Krematorium vorbei wieder rollen. Vor knapp zwei Wochen war das letzte Stück Schwarzdecke aufgezogen worden. Derzeit laufen noch einige Restarbeiten. So werden noch Nebenanlagen angelegt, Bankette fertiggestellt, der Oberboden angedeckt. Die Zufahrt zum Krematorium braucht noch eine Asphaltdecke und an Fußweg sowie am Parkplatz sind noch Pflasterarbeiten abzuschließen. Auch Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen fehlen noch.

Auf einem halben Kilometer Länge wurde die Straße am oberen Geyersberg grundhaft ausgebaut. Das letzte Stück lautes Kopfsteinpflaster verschwand damit. Die Kurven sind dabei deutlich nach rechts gerückt und verbreitert worden. Besonders sichtbar ist das an der Kurve direkt vor dem Krematorium. Die Aufweitung der Kurvenradien sorgte aber auch für die sechs Monate Bauverzögerung. Denn eigentlich sollte der Bau der Geyersbergstraße schon im Herbst fertig sein. Doch im unteren Bereich an der Gartenanlage war während des Baus deutlich geworden, dass die neue Straße in dieser Kurve zu nahe an den Abhang heranrückte. So musste nachgeplant werden und wurden Betonelemente als Stützwand eingebaut. Die konnten aber erst im Frühjahr geliefert und eingesetzt werden. Insgesamt soll der Bau nun etwa 950 000 Euro kosten. Neu entstanden ist in diesem Zuge auch ein Parkplatz für Besucher und Trauernde am Krematorium und den zugehörigen Urnenfriedhof. 23 zusätzliche Stellplätze wurden hier angelegt. Der Parkplatz und die gesamte neue Straße wurden zudem mit Straßenlaternen ausgestattet. Ebenso wurde straßenbegleitend ein kombinierter Fuß- und Radweg integriert.

Vorgesehen ist es, die Staatsstraße 32 in nächster Zeit vom Bauende weiter bis zur Bundesstraße 169 auszubauen.

Von Thomas Sparrer

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