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Döbeln Döbelner Großvermieter will nun selbst Wohnungen bauen
Region Döbeln Döbelner Großvermieter will nun selbst Wohnungen bauen
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00:35 26.10.2015
Die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt will künftig auch auf genossenschaftseigenen Flächen Projekte entwickeln und Wohnungen selbst bauen lassen, vermieten und betreiben. Quelle: Archiv
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Döbeln

Die Genossenschaft will künftig auch auf genossenschaftseigenen Flächen Projekte entwickeln und Wohnungen selbst bauen lassen, vermieten und betreiben. "Seit 2008 haben wir in unserer Genossenschaft jedes Jahr mehr Neuvermietungen als Abgänge erreichen können. Wir haben nur noch kleine Leerstandsquoten und die vor allem in den vierten und fünften Geschossen der Wohnblöcke", schildert Vorstand Stefan Viehrig.

Auf der anderen Seite hat die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt seit Jahren Wartelisten und Probleme Interessenten für höher wertigeren Wohnraum zu bedienen. "So haben wir Gedankenspiele, die wir vor einigen Jahren schon einmal hatte, jetzt wieder auf die Tagesordnung gehoben", schildert der Vorstand. Um die neuen strategischen Aufgaben besser zu bewältigen wurde das Vier-Augen-Prinzip im Vorstand auf sechs Augen vergrößert. Neben den Vorständen Stefan Vierhrig und dem kaufmännischen Vorstand Bernd Wetzig wurde nun Lothar Folkmer als ehrenamtlicher dritter Mann in den Vorstand der Wohnungsgenossenschaft berufen.

Die Neubaupläne der Genossenschaft konzentrieren sich auf den zweiten Bauabschnitt des neuen Wohngebietes "Sonnenterrassen" in Döbeln-Nord. Hier hat die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt eigene Flächen, auf den früher Wohnblöcke standen. Gemeinsam mit der stadteigenen Döbelner Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (DWVG) wird das Gebiet nun entwickelt. "Der Bebauungsplan steht und setzt den Rahmen. Architekten entwickeln nun für uns individuelle Wohnlösungen", so Viehrig.20 bis 25 Wohneinheiten in Häusern mit bis zu vier Wohnungen sollen das neue Baugebiet "Sonnenterrassen" zum Plattenbaugebiet Döbeln-Nord hin abrunden.

Der Grundsatzbeschluss ist in der Genossenschaft gefallen. Jetzt geht es darum, wie die Häuser aussehen und um die Kalkulation. Denn auch wenn der Mietpreis ein wenig teurer sein wird, als bisher in der Genossenschaft, so muss er doch in unsere Döbelner Verhältnisse passen", sagt Stefan Viehrig. Im Kern wird es in den kleinen Mehrfamilienhäusern um Drei- bis Vierraum-Wohnungen gehen.

Die Pläne sollen zudem vielleicht noch mehr Leute nach Döbeln ziehen, die aber vielleicht kein Wohneigentum in Form von Eigenheimen planen. Zudem will die Genossenschaft ein gut durchmischtes Wohnungsangebot erreichen und den Standort Döbeln-Nord weiter aufwerten.

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