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Döbeln Döbelner Hallenbad wird noch 2012 umgebaut
Region Döbeln Döbelner Hallenbad wird noch 2012 umgebaut
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22:36 27.01.2012
So soll die Schwimmhalle mal aussehen: Oben links das schon vorhandene Kleinkinderbecken. Daneben entstehen Ruheflächen und ein Sprudelbad. In der Mitte ist das im jetzigen Innenhof geplante neue Lehrschwimmbecken mit der links angedeuteten Rutsche zu sehen. Neben dem schon vorhandenen Warmbecken (links) könnte eine Wärmekabine (rot) aufgestellt werden. Unten ist das große Schwimmbecken zu sehen. Zeichnung: BPS schroeder architektur gmbH

Bauherr für die Erweiterung der Schwimmhalle ist die Döbelner Wirtschaftsbetriebe GmbH. Unter ihrem Dach hat die Stadt Döbeln die Stadtwerke und das Stadtbad in einem steuerlichen Querverbund vereinigt. Das Unternehmen wird die Erweiterung der Schwimmhalle selbst stemmen. Die Stadt wird eine Million Euro als Kredit aus dem Stadtsäckel für die Investition bereitstellen. Den Rest der Investitionssumme bringen die Wirtschaftsbetriebe selbst auf. Zudem bekommt die Stadt Döbeln ihren Kredit über eine Laufzeit von fünf Jahren zu vier Prozent verzinst zurückgezahlt.

Die Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsbetriebe, in der neben dem Oberbürgermeister auch Räte aller Stadtratsfraktionen vertreten sind, hat die Bauleistungen bereits bis zur Leistungsphase drei ausgeschrieben. Somit liegt in Kürze die Entwurfsplanung vor und es kann mit der Genehmigungsplanung begonnen werden.

"Das Hallenbad soll im Kern um ein weiteres 16,66 mal 6,80 Meter großes und zwischen 85 und 130 Zentimeter tiefes Lehrschwimmbecken ergänzt werden. Dazu wird der ungenutzte offene Innenhof des 1936 erbauten Stadtbades massiv überdacht", so Architekt Maik Schroeder von der BPS architektur GmbH Döbeln/Gärtitz. Durch das neue Becken soll das Bad für alle Altersgruppen, aber ganz besonders für Familien, attraktiver werden. Dies geschieht zum einen durch eine höhere Wassertemperatur und eine Rutsche als Attraktion für Kinder. Damit soll eine Lücke für Kinder zwischen vier und sieben Jahren geschlossen werden. Für Erwachsene gibt es Massagedüsen im Becken und ein kleineres Extrabecken mit Sprudelliegen. Neben dem jetzigen Warmbecken könnte noch eine Wärmekabine stehen, in der in Badebekleidung geschwitzt werden kann.

Der Umbau soll das Bad insgesamt attraktiver machen, die Aufenthaltsqualität und die Verweildauer erhöhen. Vereinsschwimmen, Schwimmkurse, Aquagymnastik, Saunaschwimmen und Gesundheitsangebote wären mit dem neuen Becken jederzeit parallel zu einem uneingeschränkten normalen Badebetrieb möglich, das dürfte auch die Besucherzahl noch steigern.

Ein knappes Jahr Bauzeit würde der Umbau in der Schwimmhalle dauern. Solange müsste ein riesiger Turmdrehkran auf dem benachbarten Parkplatz des Staupitzbades stehen. Technologisch würde so gebaut, dass es zumindest nur wenige Einschränkungen des Hallenbadbetriebes gibt.

60 000 Besucher hat das Hallenbad im Jahr, darunter 10 000 Vereinssportler und 7500 Kinder im Rahmen des Schulschwimmens. Dazu kommen 25 000 Saunabesucher und bis zu 22 000 Freibadbesucher.

Th. Sparrer

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