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Döbelner Hauptbahnhof wieder zu haben

Döbelner Hauptbahnhof wieder zu haben

Seit etwa vier Jahre ist die Immobilienfirma, der in Deutschland laut Firmenhomepage über 160 Bahnhöfe gehören, im Besitz des repräsentativen Döbelner Hauptbahnhofes.

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Der Döbelner Hauptbahnhof steht wieder zum Verkauf.

Quelle: Jürgen Kulschewski

Die Main-Asset-Management-GmbH ist eine Tochtergesselschaft der englischen "Patron Capital", einer Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft. Sie hat der Deutschen Bahn etliche Bahnhofs-Gebäude abgekauft, im Jahr 2010 den Döbelner.

 

Interessenten haben sich bisher noch nicht gemeldet, ließ die Deutsche Patron-Tochter die DAZ wissen. Zu den Preisvorstellungen äußert sich das Unternehmen nicht. Laut dem Döbelner Eisenbahnfreund Andreas Riethig gibt es aber zwei Bahnhofs-Interessenten aus der Region. Andreas Riethig trifft sich im Döbelner Bahnhof regelmäßig mit der Arbeitsgemeinschaft Eisenbahngeschichte Döbeln in den Räumen des Bahnsozialwerkes. Darum wäre es ihm wichtig, wenn die Immobilie in örtlicher Hand blieben. "Dann hätten wir einen bekannten Ansprechpartner", sagt Eisenbahnfreund Riethig.

 

Der bisherige Eigentümer hat nach seinen Worten nicht gerade mit Engagement geglänzt, was Reparaturen am Bahnhof betrifft. "Zum Beispiel sind die Beleuchtung in der Halle und eine Eingangstür kaputt", sagt Andreas Riethig.

 

Die Bahn hat bereits 2008 versucht, das Döbelner Stationsgebäude zu veräußern. Als möglichen neuen Eigentümer hatte das Logistik-Unternehmen die Stadt ins Auge gefasst. Aber die wollte den Bahnhof nicht. Sie verzichtete auf einen Erwerb der Immobilie, da sie das Haus nicht zur Aufgabenerfüllung der Stadt benötigte und mit dem Gebäude keine direkten kommunalen Ziele zu verfolgen sind. Die Stadt hatte aber im Jahr 2004 den Bahnhofsvorplatz und weitere Flächen am Hauptbahnhof gekauft. In enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig und mit Hilfe günstiger Fördermittel ließ sie nicht mehr benötigte Gebäude abreißen und hat das Areal als Tor zur Stadt neu geordnet. Eine moderne Schnittstelle zwischen Bus und Bahn sind Ausdruck dieser Neuordnung. Außerdem entstanden Parkplätze, Fahrradabstellplätze, Grünflächen und zwei Busbahnsteige, alles weitgehend barrierefrei.

Dirk Wurzel

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