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Döbelner Flutschutz: 135-Tonnen-Koloss wechselt das Muldenufer

Bauarbeiten Döbelner Flutschutz: 135-Tonnen-Koloss wechselt das Muldenufer

Für einen Tag zugeschüttet wurde am Dienstag der Flutgraben der Mulde in Döbeln hinter der Franz-Mehring-Straße Auf den 400 Tonnen aufgeschüttetem Baumaterial wechselte das 135 Tonnen schwere Bohrgerät das Ufer. Die Bohrungen für die Betonpfahlgründungen gehen nun dem anderen Ufer zwischen Niederbrücke und Brücke Straße des Friedens weiter.

Über den aufgeschütteten Wall aus 400 Tonnen Erdmaterial rollte am Dienstagmittag das 135 Tonnen schwere Bohrgerät auf das andere Muldenufer.
 

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln.  Kaum eine Minute hat es gedauert. Da hatte das 135 Tonnen schwere Bohrgerät das Ufer gewechselt. Bagger hatten stundenlang im Arm der Flutmulde hinter der Döbelner Franz-Mehring-Straße das Flussbett mit rund 400 Tonnen Material zugeschüttet. Auf diesem Wall konnte nun das Bohrgerät mit seinem Kettenantrieb auf die Muldeninsel rollen.

Auf der anderen Muldenseite wurden mit Hilfe des Bohrgerätes und Unmengen an Beton auf etwa 300 Metern Länge zwischen Niederbrücke und Brücke Bahnhofstraße die Bohrpfähle für die Hochwasserschutzwände gegründet und betoniert. Zudem wurden die Fundamente der anliegenden Gebäude stabilisiert. Jetzt geht es auf der Uferseite der Muldeninsel weiter mit den Bohrpfahlgründungen. Im kommenden Jahr soll dieser Bauabschnitt fertig sein. Mitte des nächsten Jahres plant die Landestalsperrenverwaltung dann den nächsten Abschnitt bei der Verbreiterung des Flutgrabens auszuschreiben. Es handelt sich dabei um den wegen einer Klage zunächst ausgelassenen Abschnitt zwischen der Brücke Straße des Friedens und dem Kauflandsteg. Die Klage ist mittlerweile vom Tisch. 2018 soll zudem die Brücke Straße des Friedens abgerissen und deutlich breiter neu gebaut werden. Die Fertigstellung des gesamten Hochwasserschutzes für Döbelns Innenstadt ist für 2020 geplant.

Von Thomas Sparrer

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