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Döbeln Döbelner Kicker entern den Winni Cup
Region Döbeln Döbelner Kicker entern den Winni Cup
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18:50 26.05.2016
Zweieinhalb Minuten intensive Balljagd. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln.

„Eh, weißt du, wie schwer das ist, hier drauf zu spielen?!?“ Louis krabbelt mit hochroten Wangen aus der Riesen-Hüpfburg und zieht sich seine Schuhe wieder an. Heute spielt er mit seinen drei Teamkameraden für „Real Madrid“, ansonsten für den Döbelner SC. Wie übrigens die meisten der Jungs und Mädchen, die beim Winni-Cup auf dem Niedermarkt die Fußballschuhe nicht an-, sondern ausziehen. Sonst darf man ja nicht aufs Spielfeld. Auch der ESV Lok Döbeln und die Harthaer BC-Fußballer haben ihren Nachwuchs geschickt. „Noch am Montag hatten wir sechs Mannschaften, die gemeldet hatten“, erzählt Kati Dugas vom Vertriebsmanagement der Sparkasse. „Ich hatte schon Angst, das Turnier absagen zu müssen.“ Doch dann kam Ulrich Löser vom Döbelner SC – mit 19 Teams, auf die knapp 100 F-, E- und D-Jugend-Fußballer verteilt waren.

Das Gewusel auf dem Platz vor der Sparkasse ist groß. Die Ungeduld unter den Nachwuchs-Kickern auch. Immer zweieinhalb Minuten geht ein Spiel, die Teams werden aufgerufen. „Wann sind wir dran? Wo ist das Klo?“, sind die meistgestellten Fragen. Theo, Levi, Tom und Lino spielen auch sonst zusammen in einer Mannschaft. Jetzt sind die DSC-Kicker als VfL Wolfsburg unterwegs. Drei von ihnen tragen Bayern-Trikots. „Den Namen haben wir uns nicht ausgesucht“, heben sie entschuldigend die Hände. Wenig später wird es auch für sie ernst. Ausgerechnet gegen die eigenen Trainingskameraden müssen sie antreten. Und merken schnell, dass das, was hier gespielt wird, wenig mit dem Fußball zu tun hat, den sie sonst kennen. „Es ist extrem schwer, auf diesem Untergrund zu spielen. Aber fußballerische Fähigkeiten braucht man hier eigentlich keine“, sagt auch Chris Liebmann, der als Trainer beim DSC aktiv ist und die Kinder beim Winni Cup mit betreut. „Es geht nur um den Spaß.“ Den haben die Kinder, und trotzdem: Gewinnen will jeder.

Aufgeteilt in zwei Altersklassen – sechs bis zehn Jahre und elf bis 13 Jahre – wird in fünf Gruppen gekickt. Jeder gegen jeden, später dann geht es unter den Gewinnern um die Wurst. Besser gesagt: Um den Turniersieg. Den holen sich schließlich als Dynamo Dresden Janne Pohl, Fabian Dietze, Colin Hausmann und Alexander Suhr bei den Jüngeren und als FC Barca Luis Gottlebe, Luca Klitzsch, Justin Kraus, Max Schubert.

Von Manuela Engelmann

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