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Döbelner Landschaftslauf: "Bitte nicht erst am Starttag anmelden"

Döbelner Landschaftslauf: "Bitte nicht erst am Starttag anmelden"

Die ersten Flyer im frühlingsfrischen Design sind längst unter die Leute gebracht - "Lauf doch mit" prangt darauf in großen weißen Lettern.

Döbeln.

 

Nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr fällt am 17. Juni der Startschuss für den 2. Döbelner Halbmarathon. Bereits am 6. Mai laden die Organisatoren vom Döbelner Schwimmverein zum 21. Döbelner Landschaftslauf ein. Simone Jentzsch, bei der die Organisationsfäden zusammenlaufen, sprach auf dem Stadtsofa über Bewährtes und neue Wege, die der Verein bei der Durchführung der beiden Laufveranstaltungen gehen will.

Frage: Wie waren denn die Reaktionen nach der Halbmarathon-Premiere 2011?

Simone Jentzsch: Wir haben viel Post bekommen. Viel Lob, und auch jede Menge Hinweise, was wir verbessern beziehungsweise anders machen können.

Zum Beispiel?

Viele Kleinigkeiten, wie zum Beispiel zusätzliche Müllbehälter auf der Strecke, in die die Becher geworfen werden können. Oder die Startzeiten. Andere fanden, dass es zu wenig Toiletten gab. Wieder andere hätten gern eine Aufschlüsselung ihrer Lauf-Zeiten in Netto und Brutto gehabt. Aber das können wir mit unserem Zeitmess-System nicht leisten.

Andere Dinge werden geändert?

Wir versuchen natürlich, auf die Wünsche unserer Teilnehmer einzugehen, soweit es uns möglich ist. Zum Becherthema kann ich nur sagen: Die sammeln unsere Helfer tatsächlich alle ein. Die Startzeit für den Zehn-Kilometer-Lauf zum Halbmarathon aber haben wir geändert. Er wird nicht mehr direkt mit dem Halbmarathon, sondern erst ein paar Minuten danach gestartet. Die Bambinis werden auch in diesem Jahr wieder 9.45 Uhr, also eine Viertelstunde vor dem Halbmarathon auf ihre Strecke geschickt.

Gibt es sonst noch wesentliche Änderungen?

Wir tragen uns mit dem Gedanken, die Route für die zehn Kilometer ein wenig zu modifizieren. Es soll keine Schleife mehr in den Klostergärten gelaufen werden, sondern in Technitz ein zusätzlicher Schlenker. Allerdings stellt uns das wieder vor größere Herausforderungen bei der Straßensperrung.

Das heißt?

Wir brauchen an dieser Stelle auf jeden Fall mehr Helfer, die den Verkehr regeln.

Wie weit ist denn die Helfer-Frage schon geklärt?

Naja, ich hoffe natürlich, dass wir auf unsere Helfer vom vergangenen Jahr zurückgreifen können. Die Mitglieder des Schwimmvereins werden auf jeden Fall wieder eingespannt - die Wasserballer und Schwimmer sind gern dabei. Ansonsten freuen wir uns aber trotzdem sehr, wenn sich noch weitere Freiwillige finden würden.

Seit November ist die Online-Anmeldung möglich. Jetzt wurden noch einmal die Startgebühren geändert?

Ja. Wir haben nach reiflicher Überlegung und Diskussionen im Org-Team sowohl die Staffelung der Gebühren als auch die Preise geändert.

Das heißt konkret?

Bis zum 31. Januar - das bleibt - zahlen Zehn-Kilometer-Starter 10 Euro und 21,1-Kilometer-Läufer 15 Euro. Die zweite Frist bis zum 31. März entfällt. Jetzt gilt: Wer sich bis 31. Mai anmeldet, zahlt 12 Euro für zehn, 20 Euro für die 21,1 Kilometer. In der Nachmeldung sind es 15 und 25 Euro statt wie ursprünglich vorgesehen 25 und 30. Auch die angedachten 10 Euro für Bambinis in der Nachmeldung haben wir gestrichen - hier bleibt es bei 4 Euro.

Warum ursprünglich die wesentlich höhere Gebühr?

Unser Ansinnen ist nicht, die Leute abzukassieren. Uns geht es lediglich darum, dass sich so viele wie möglich nicht erst am Starttag anmelden. Denn das verursacht Stress und begünstigt Fehler. Und über den Preis erreicht man die erhoffte Wirkung eben am ehesten.

Trotzdem müssen beide Veranstaltungen finanziert werden. Über die Startgebühr allein funktioniert das ja wohl nicht, oder?

Auf keinen Fall, dafür ist unser Starterfeld zu klein, selbst wenn wir in diesem Jahr vielleicht noch mehr Läufer als zuletzt die 300 an den Start bringen. Wir gehen jetzt wieder auf Sponsorensuche und hoffen auf Unterstützung. Trotzdem mussten wir uns aus finanziellen Gründen schon zu einem Rückschritt bei der Durchführung des Landschaftslaufes durchringen. Die Zeitmessung wird dort wieder per Hand durchgeführt. Vergangenes Jahr haben wir auch bei dieser Veranstaltung mit Mika-Timing gearbeitet, dabei allerdings eine große Summe Verlust geschrieben. Das kann der Verein nicht wieder stemmen.

Gibt es denn kein preiswerteres Zeitnahmesystem?

Nein. Außerdem haben wir mit Mika-Timing jetzt schon Erfahrungen gesammelt, wissen, wie es funktioniert. Beim Halbmarathon bleibt es ja auch bei dieser Zeitnahme.

Aber richtig wohl fühlen Sie sich nicht mit der Handzeitnahme beim Landschaftslauf?

Nein. Wir wollen ja garantieren, dass die Siegerehrung nach dem Lauf zeitnah durchgeführt werden kann, dass jeder Gewinner auch in den zahlreichen Altersklassen-Wertungen seine Urkunde korrekt ausgestellt erhält. Das ist mit Handzeitnahme wesentlich aufwändiger zu bewerkstelligen als mit einem professionellen Zeitnahmesystem. Und die Zeitmessung muss einfach klappen - das ist das A und O bei einer Laufveranstaltung.

Vergangenes Jahr gab es beim Landschaftslauf auch eine Junior-Wertung. Diesmal nicht?

Richtig, das haben wir gestrichen, weil es nicht angenommen wurde. Es bleibt beim Bambinilauf für Kinder, der wie gehabt 9.45 Uhr gestartet wird. Und jedes Kind bekommt wieder eine Medaille. Die Walker schicken wir 9.30 Uhr auf die Strecke, die Läufer 10 Uhr.

Interview: Manuela Engelmann

www.doebelner-landschaftslauf.de

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