Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Döbelner NPD-Politiker Häntzschel fechtet Urteil nicht an
Region Döbeln Döbelner NPD-Politiker Häntzschel fechtet Urteil nicht an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:04 18.04.2016
Das Urteil des Landgerichtes Chemnitz ist offenbar rechtskräftig. (Symbolfoto) Quelle: dpa-Zentralbild
Anzeige
Chemnitz/Döbeln

Das Urteil des Landgerichtes Chemnitz gegen den Neonazi Jan Häntzschel ist offenbar rechtskräftig. Wie ein Sprecher des Landgerichtes auf Nachfrage der Döbelner Allgemeinen Zeitung erklärt, ist binnen der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von einer Woche kein Revisionsantrag des ehemaligen Döbelner NPD-Stadtratskandidaten eingegangen.

Somit dürfte ihm demnächst die Aufforderung der Staatsanwaltschaft ins Haus flattern, die 3300 Euro Geldstrafe wegen versuchter Körperverletzung zu bezahlen. Zahlt er nicht, drohen im 100 Tage Haft, denn soviel Tagessätze sieht das Urteil vor. In der ersten Instanz verhandelte Strafrichter René Stitterich am Amtsgericht Döbeln den Fall und sah es als erwiesen an, dass Jan Häntzschel auf der Neonazikundgebung am 13. Februar in Döbeln versucht hatte, einen Polizisten und eine Gegendemonstrantin aus dem linken Lager zu schlagen.

Gegen dieses Urteil hatte der 27-Jährige Berufung eingelegt, sodass jüngst die 7. Kleine Strafkammer des Landgerichtes Chemnitz die Sache erneut verhandelte. Die Kammer bestätigte die Döbelner Entscheidung und verwarf Häntzschels Berufung.

Von diw

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenn ein junge Frau auf dem Mildensteiner Burghof mit einer Streitaxt auf einen stattlichen Mann losgeht, dann sind die Schaukampf- Ritter der tschechischen Gruppe „Komtur“ am Start. Sie unterhielten das Publikum des Ritterspektakels am Wochenende nicht nur mit ihren Schaukämpfen bestens, sondern auch mit komödiantischen Einlagen

18.04.2016

Hat die Kundin eines Vermögensberaters nur nicht aufgepasst, was sie unterschreibt oder hat er ihre Unterschrift unter einem Toppzins-Vertrag gefälscht? Diese Frage versucht Richterin Magdalena Richter im Amtsgericht Döbeln zu klären. Für die Verteidigung lässt das Gericht ein Schriftgutachten anfertigen.

18.04.2016

Am Donnerstagnachmittag kam es in Leisnig zu mehreren Betrugsversuchen per Telefon. Es ging um mehrere Tausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betruges aufgenommen und warnt vor dieser Masche.

16.04.2016
Anzeige