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Döbelner Pferdebahn-Verein begeht sein zehnjähriges Bestehen

Döbelner Pferdebahn-Verein begeht sein zehnjähriges Bestehen

"Wir haben uns selber für verrückt erklärt." Mit diesen Worten blickte gestern Uwe Hitzschke auf die Anfänge des Traditionsvereins Döbelner Pferdebahn zurück, der auf den Tag genau zehn Jahre vorher ins Vereinsregister eingetragen worden war.

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Uwe Hitzschke (links) begrüßte die Gäste des Festakts im Ausstellungsraum des Deutschen Pferdebahnmuseums Döbeln.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln . Niemand, so der Vereinschef während einer Festveranstaltung im Deutschen Pferdebahnmuseum, konnte sich damals sicher sein, dass das Projekt gelingt. Aber es sei erfolgreich verlaufen. Heute trage sich der Verein finanziell selbst und leiste sogar Sondertilgungen seines Darlehns. Neben den öffentlichen Fahrtagen an jedem ersten Sonnabend der Monate Mai bis Oktober seien es vor allem die Sonderfahrten, die Geld einspielen. Sie hätten im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent zugenommen. Die Zahl der Museumsbesucher sei sogar um 60 Prozent auf 1600 gestiegen. "80 Prozent der Gäste kamen nicht aus Döbeln. Damit ist das Ziel erreicht, Auswärtige in die Stadt zu holen, die durch die Geschäfte gehen, einkehren und vielleicht sogar übernachten", erklärte Hitzschke.

"Am Anfang stand eine Idee", erinnerte der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Jörg Lippert. Die Sanierungen nach der Flutkatastrophe hätten manches begünstigt, zum Beispiel die Verlegung der Schienen. Viel war Lobby-Arbeit, wie das Herstellen eines Kontakts zu Alexander Prinz von Sachsen, der im September wieder Döbeln besuchen will. Und dann kamen nicht zuletzt Glück und Zufälle dazu. So wurde der erste Pferdebahnwagen im Garten von Heidi Jenschmischek in Keilbusch bei Meißen entdeckt, wo er jahrzehntelang als Holzschuppen stand. Die Rentnerin war gestern mit in Döbeln und bedauerte, noch nie die Zeit gehabt zu haben, mit dem restaurierten Wagen zu fahren. Das wolle sie aber gern nachholen.

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