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Döbeln Döbelner Ritterstraßenfest entwickelt sich zum Publikumsmagneten
Region Döbeln Döbelner Ritterstraßenfest entwickelt sich zum Publikumsmagneten
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00:19 16.08.2017
Tanzdarbietungen gab es auf der Bühne. Quelle: Gerhard Dörner
Döbeln

Eine runde Sache war es, dieses dritte Ritterstraßenfest, angefangen von der Traktorenschau der Ostrauer Treckerfreunde an der Ecke Stadthausstraße bis hin zur kleinen Landmaschinenausstellung vor der Oberbrücke. Ein reines Vergnügen war das Schlendern über die Festmeile am Sonnabend, vorbei an den Ständen für Zuckerwatte, Gulasch und Bratwurst und dem Kuchenbasar der Grundschule Großbauchlitz, der das Naschwerk von Eltern und Großeltern für die Klassenkasse der 2a anbot. Der Bioladen Einklang hatte einen Teil des Mobiliars auf die Straße verlegt, Kinder tummelten sich auf der Hüpfburg oder beim Mini-Autoscooter. Die Kleinsten des KJSC Döbeln lockten derweil schon am frühen Nachmittag mehr als 100 Zuschauer vor die Bühne neben dem früheren Hotel Goldene Sonne.

So schön war es auf dem Ritterstraßenfest in Döbeln.

Es war zu spüren, dass hier viele Ideen, viel Kleinarbeit aller beteiligten Händler hineingeflossen war. „Unser Netzwerk zeigt, welche Kraft wir entwickeln können, das strahlt auch auf die Leute aus“, betonte Organisator Sven Weißflog. So entspannt sich das Flair der Ritterstraße an diesem Nachmittag entsponn, so stressig war das Wochenende für ihn. „Für mich ist das eine Heidenarbeit und null Entspannung. Aber genau das sollen die Leute ja denken, beim Drüberspazieren, dass alles leicht fällt und keinen Nerv kostet, dafür bin ich da“, erklärte er, während zum x-ten Mal das Handy klingelte.

Kurz vor 14.30 Uhr war es inzwischen – auf dem Programm war für diese Zeit eine Überraschung angekündigt. Die kam in Person von Torsten Bruß vom Hauptsponsor des Festes, der VR-Bank Mittelsachsen, der Sven Weißflog auf der Bühne einen Scheck über 2250 Euro überreichte. „Weißt du, wie viele Bausparverträge die verkaufen müssen, um das wieder reinzuholen?“, fragte ein gut aufgelegter Moderator Thomas Böttcher scherzhaft in die Runde. Sven Weißflog lobte noch einmal das Engagement der Organisatoren und Helfer aus der Ritterstraße, ließ sich aber anmerken, dass er künftig gern noch mehr Hilfe von der Stadt hätte, als aus seiner Sicht „nur“ die Bühne zur Verfügung und Verkehrsschilder aufzustellen. „In den letzten drei Jahren wurde hier von den Leuten Unmenschliches geleistet. Die Unterstützung der Stadt ist leider nur marginal“, sagte er.

Moderator Böttcher brachte seinen Seitenhieb auf die Stadtverwaltung in ganz eigener Art an, als er vom morgendlichen Bierfassanstich durch Oberbrügermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) berichtete: „Der OBM brauchte 15 Schläge, um das Fass anzustechen. 15 Schläge! In München wirste mit 15 Schlägen nicht wieder gewählt!“

Von Sebastian Fink

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