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Döbelner SC: Alltag statt Traumlos

Döbelner SC: Alltag statt Traumlos

Einen Landesligisten haben sie sich gewünscht, einen Ligakonkurrenten haben sie bekommen. Voraussichtlich am 21. November treten die Fußballer des Döbelner SC im Viertelfinalspiel zum Sachsenpokal gegen den Sachsenliga-Tabellenführer FC Oberlausitz Neugersdorf an.

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Nichts war es mit dem Traumlos: Ärger und Galgenhumor machte sich unter den DSC-Kickern breit, als das Ergebnis FC Oberlausitz Neugersdorf über den Internet-Bildschirm flimmerte. Am Sonntag geht es für die Jungs aber erst einmal mit dem normalen Landesliga-Alltag weiter, in Leipzig warten die Leutzscher auf den DSC.

Quelle: Wolfgang Sens

Region Döbeln. Nach ihrem überraschenden 2:1-Pokalsieg gegen Regionalligist VFC Plauen vergangenen Sonnabend, wartet nun wieder das ganz normale Landesliga-Geschäft auf die Jungs von Trainer Axel Frank, die Pflicht quasi. Und das wird auf keinem Fall leichter. Die Döbelner (6./16) sind zu Gast beim Tabellennachbarn Leipzig Leutzsch (7./13). Und sie haben einige Versehrte in ihren Reihen. Zu den Langzeitverletzten Manuel Natzschka und Max Glaffig ist seit dem Pokalspielwochenende nun auch Martin Schwibs gekommen. Mit gedehnten Bändern in der Schulter fällt der Torjäger der Döbelner erst einmal für etwa drei Wochen aus. Florian Firley und der bis vorgestern krank geschriebene Marcus Gensel hingegen könnten eventuell wieder zum Einsatz kommen, genau wie der zuletzt noch gesperrte Stephan Krondorf.

Wie immer steht für die Döbelner auf der Agenda, nicht zu verlieren. Wenigstens mit einem Punkt wollen die Aufsteiger den Alfred-Kunze-Sportpark verlassen, und könnten in diesem Fall nicht nur den Abstand zu den Leipzigern wahren, sondern eventuell auch einen der drei derzeit punktgleichen Kontrahenten vor sich kassieren.

Während der Aufsteiger in der Landesliga einen Traumstart in die Saison hingelegt hat, hadern andere Mannschaften mit ihrem Geschick. Trauriges Resümee nach acht Spieltagen in der Kreisoberliga: Drei von vier Vertretern aus dem Altkreis Döbeln führen die Tabelle an - von unten. Mit Aufsteiger ESV Lok Döbeln, SV Ostrau 90 und BC Hartha stehen drei Mannschaften im Tabellenkeller, die schon jetzt um den Klassenerhalt bangen müssen. Zwar gibt es noch 22 Spieltage, an denen so manches gerichtet werden kann, doch schon der bevorstehende wird für einige wieder hammerhart.

Tabellenschlusslicht ESV Lok Döbeln (16./1) trifft es gleich besonders schlimm. Die Dressel-Truppe empfängt am Sonntag den aktuellen Tabellenführer Bornaer SV 91 (1./21). Ohne Frage - die Aussichten, aus dieser Begegnung etwas Zählbares mitzunehmen, sind für die Döbelner minimal. Auf ein Wunder sollte man eher nicht hoffen.

Ähnlich hart wird es wohl für den SV Ostrau 90 (15./5). Zwar trennen die Donath-Elf und ihren sonntäglichen Gastgeber FSV Alemannia Geithain (5./15) "nur" zehn Tabellenplätze. Wer allerdings als Favorit in diese Begegnung geht, dürfte klar sein. Doch vielleicht überraschen die Ostrauer ja wieder und nehmen den Aufwind vom 3:0-Sieg gegen Groitzsch und dem vorangegangen 1:1 gegen Großsteinberg mit in die Partie gegen Geithain.

Der TSV Großsteinberg (11./7) wiederum ist am Sonntag der nächste Gegner für den BC Hartha (14./5). Die Scholz-Kicker haben ihre Punkte bislang allein mit Unentschieden gesammelt. Vielleicht kommt ja an diesem Wochenende der erste Sieg für die Harthaer dazu. Drei Zähler jedenfalls könnten der Mannschaft einen enormen Aufschwung in der Tabelle verleihen, denn das Feld oberhalb des BC liegt mit vier Teams, die sieben Punkte haben, eng beieinander.

Eine dieser Mannschaften ist der Roßweiner SV (10./7), der morgen beim SV Chemie Böhlen (3./18) antritt und dort ein ähnlich schweres Los haben dürfte wie die weiter unten in der Tabelle platzierten Altkreis-Kollegen. M. Engelmann

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