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Döbeln Döbelner SC: Punkteteilung mit dem Tabellenführer
Region Döbeln Döbelner SC: Punkteteilung mit dem Tabellenführer
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21:12 25.11.2012
Döbeln

"Wir haben defensiv gut gestanden, aus dem Spiel heraus wenig zugelassen und noch mutiger gespielt als am Mittwoch im Pokal", so ein glücklicher Mittelfeld-Abräumer Sebastian Seidel, der erneut eine läuferische Höchstleistung bot. Im Vergleich zum Mittwoch stellte Döbelns Trainer nicht nur die Aufstellung, sondern auch die Formation um. Spielte er in Neugersdorf mit einem 4-1-4-1 und Sebastian Becker im zentralen Mittelfeld, so rückte dieses Mal im 4-2-3-1 Stephan Krondorf für seinen gesperrten Mitspieler in die Startelf. Am kommenden Wochenende in Bischofswerda ist Krondorf gesperrt, da er in der letzten Minute wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte kassierte.

Die Gäste kamen mit der neuen Formation zu Beginn des Spiels nicht zurecht. Sie versuchten, diesen kleinen Nachteil durch harte Zweikampfführung auszugleichen und kassierten bereits in der dritten Minute ihre erste gelbe Karte. Danach hatten die Oberlausitzer in kurzer Zeit zwei gute Möglichkeiten. Jiri Sisler prüfte Torsten Jentzsch aus spitzem Winkel und Stefan Höers Kopfball flog drüber. Auf Döbelns Seite hatte David Banachowicz in der achten Minute die erste Chance, doch rutschte ihm der Ball beim Schuss etwas über den Spann.

In der 27. Minute schlug Karl Petrick einen Freistoß als Flanke in den Strafraum. Zum Pech für die Döbelner streifte der Ball den Hinterkopf von Florian Firley, setzte tückisch vor Keeper Torsten Jentzsch auf und landete unhaltbar zum 0:1 im Tor. Patrick Peschel sorgte in der 60. Minute für das nächste Aufsehen. Nach schnellem Gegenzug kam er in eine aussichtsreiche Schussposition, doch war er zu uneigennützig und wollte in die Mitte abspielen, wo die Chance jedoch verpuffte. Die Döbelner gaben sich nicht auf und kämpften weiter verbissen, um ihre Torchancen zu bekommen. Petrick hatte in der 67. Minute die erste Chance für den Gast, Patrick Peschel rettete kurz darauf in höchster Not gegen Jiri Liska. Döbelns Verantwortliche Axel Frank und Gerd Hentzschel stellten nochmals um und beorderten Toni Bunzel aus der Innenverteidigung neben Martin Schwibs in den Sturm, Florian Firley rückte nun im 4-4-2 in die zentrale Abwehr. David Banachowicz versuchte es in der 79. Minute nochmals mit einer Direktabnahme, doch hatte er kein Glück. In dieser Phase drückten die Muldestädter ihren Gegner förmlich in deren eigene Hälfte und es gab ein Anrennen im Minutentakt. Dieses hatte nur zwei Minuten später den erhofften Erfolg, als Martin Schwibs eine Flanke von Stephan Krondorf einköpfte und somit seine persönliche Tor-Flaute beendete. "Endlich sind wir für unseren Einsatz belohnt worden. Wir haben nach dem 0:1 Moral bewiesen und ich bin glücklich, mit meiner einzig richtigen Chance im Spiel das Tor gemacht zu haben. Und das per Kopf", schmunzelte "Schwibser" nach dem Spiel. Der Platzverweis von Stephan Krondorf war ein bitterer Beigeschmack bei diesem Remis, doch hat die Truppe schon oftmals bewiesen, dass sie Ausfälle kompensieren kann, wenn jeder bereit ist, 100 Prozent zu geben und sich als ein Teil der Mannschaft sieht. Denn nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie der am Sonnabend, können Erfolge gefeiert werden.

Döbelner SC: Jentzsch, Peschel, Seidel, Krondorf, Heyna, Schwibs, Bunzel, Banachowicz, Firley, Hußner (88. Zerge), Singer (90.+.2 Polefka).

FC Oberlausitz Neugersdorf: Zelenka, Lukas, Petrick, Flachbart, Heimlich, Sisler, Höer (71. Grubhoffer), Uhlig, Berg, Hädrich, Liska,

Tore: 0:1 Petrick (27), 1:1 Schwibs (81.).

Schiedsrichter: Bartsch (Leipzig).

ZS: 270.

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