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Döbeln Döbelner SC greift in der Landesliga an
Region Döbeln Döbelner SC greift in der Landesliga an
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20:56 09.08.2012
In der Bezirksliga liefen die DSC-Kicker ihren Gegenspielern oft davon. Morgen wird das schwieriger. Dann beginnt für die Spieler von Trainer Axel Frank das Abenteuer Landesliga mit dem Auswärtsspiel bei der BSG Chemie Leipzig im Alfred-Kunze-Sportpark. Die Verantwortlichen wären mit einem Punktgewinn zufrieden. Quelle: Sven Bartsch

Beim Gedanken an dieses Spiel steigt die Vorfreude bei allen Beteiligten. "Ich hoffe nur, dass sie nicht in Nervosität umschlägt", sagt der neue Döbelner Trainer Axel Frank. "In Döbeln haben die Jungs immer vor 220 Zuschauern gespielt, dort könnten zum Auftakt gleich 1000 kommen. Wichtig ist daher, dass wir einfach spielen und jeder meiner Spieler sich in den ersten Minuten die nötige Sicherheit dafür holt." Der Trainer wäre mit einem Punktgewinn in Leipzig-Leutzsch schon zufrieden. "Wir wollen ein Gegner sein, keine Opfer", kündigt er an. Dieses Motto scheint für die gesamte Saison Bestand zu haben.

Denn die Führungsetage beim DSC erwartet geschärfte Sinne für das gemeinsame Ziel - den Klassenerhalt: "Die Jungs haben sich vergangene Saison mit dem Aufstieg belohnt, müssen nun mit dieser neuen Situation mental und physisch umgehen können", mahnt Vize-Präsident Roland Kühne. "In der Landesliga wird gedanklich und körperlich schneller gespielt", fügt er an.

Holger Schmidt von der Abteilung Fußball beim DSC möchte auch in der Landesliga eine Entwicklung bei der Mannschaft sehen. "Sie ist noch jung und hat einige ungeschliffene Rohdiamanten in ihren Reihen. Der Aufstieg ist Schnee von gestern. Jetzt sind auch Niederlagen möglich. Für die Mannschaft wird es ein Charaktertest."

Ein Test, der mit dem alten Trainer Steffen Eichhorn wohl nicht mehr möglich war. "Ich glaube nicht, dass die Entwicklung mit ihm weitergegangen wäre", sagt Holger Schmidt ganz offen. Zu der Entwicklung sollen auch die drei Neuzugänge Sebastian Becker, David Banachowicz und Marcus Gensel beitragen. "Sie passen menschlich, sportlich und vom Alter her perfekt ins Team. Eventuell gibt es nächste Woche sogar noch einen vierten Neuzugang", informiert Schmidt..

Kapitän Sebastian Heyna wäre mit einem Punktgewinn morgen schon zufrieden. "Wir müssen uns noch an das Spieltempo in dieser Liga gewöhnen. Darum wäre ein Unentschieden ein guter Beginn." Zumal der DSC zu Saisonbeginn jeden Punkt gebrauchen kann. Von den ersten fünf Spielen muss der Landesliga-Neuling gleich viermal auswärts ran. Robin Seidler

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