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Döbeln Döbelner SC packt Rote Bullen bei den Hörnern
Region Döbeln Döbelner SC packt Rote Bullen bei den Hörnern
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23:04 08.12.2013

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Wer hätte das gedacht? Die ersten 45 Minuten verteidigt der DSC erfolgreich seinen Kasten und luchst den Gästen ein Unentschieden ab. In der zweiten Hälfte dann packt der Gastgeber den Roten Bullen an den Hörnern, reizt ihn mit zwei Treffern, während den Spitzenreitern kein Tor gelingen will. Die letzten Minuten geraten zur Zitterpartie: Döbeln will den Sieg, Leipzig hält den Druck auf den Gastgeber-Kasten hoch, möchte eine Niederlage ausgerechnet gegen den 15. der Tabelle vermeiden. Die Emotionen kochen hoch, Gebrüll auf dem Platz, ein Handgemenge nach dem Spiel. Dass der Schutzwall, den die Döbelner an diesem Tag um ihr Tor gezogen haben, in letzter Minute bricht und RB immerhin einen Punkt aus Döbeln entführt, ist bitter.

Man kann, man sollte das Spiel aber von der optimistischen Seite sehen: RB ist, wie zu erwarten war, die offensiv-stärkere Mannschaft auf dem Platz. Trainer Kupper hat sein Team gut darauf eingestellt. Die Verteidigung ist jederzeit präsent, hat immer dort, wo Leipzig gefährlich nah vor DSC-Keeper Torsten Jentzsch auftaucht, einen Fuß dazwischen.

Döbeln bietet sich nach 20 Minuten die erste Chance: Von der Mitte spielt Sebastian Gasch den Ball vor David Banachowicz' Füße, doch für den Abschluss ist es zu spät; sofort stört ein RB-Verteidiger. Mit langen Bällen und schnellen Pässen über wenige Stationen suchen und finden die Gäste immer wieder den Weg zum DSC-Tor. Die Platzverhältnisse machen aber auch ihnen das (Fußballer-)Leben schwer. Als es zum Pausenpfiff 0:0 steht, applaudieren die DSC-Fans. Ihre Mannschaft hat bisher eine respektable Leistung gezeigt.

Jubeln dürfen sie in der 48. Minute. Nachdem ein DSC-Angriff vor dem RB-Kasten ein unsanftes Ende nahm, ist es Martin Schwibs, der den fälligen Elfmeter verwandelt. Nur sieben Minuten später spielen die Gäste den RB-Keeper geschickt aus: Patrick Peschel läuft sich in die rechte Ecke frei und zieht so die Aufmerksamkeit des Leipziger Schlussmannes auf sich. Dass sich von links Ronny Singer nähert, sieht er nicht. Singer kann Peschels Pass komfortabel im leeren RB-Kasten versenken.

Jetzt heißt es "Schotten dicht". Leipzig hat noch eine halbe Stunde, um die Niederlage abzuwenden. Das Dauerfeuer vor dem DSC-Kasten ist hoch; die Gäste spielen zahlreiche Ecken heraus. Mit Standardsituationen punkten sie schließlich: In der 73. Minute verwandelt Alexander Sorge einen Eckball. In der 90. Minute ist Kevin Schiller - ebenfalls nach einer Ecke - für die Gäste erfolgreich. Antje Krieger

Döbelner SC: Jentzsch, Zerge, Peschel, Jahn, Haberstock, Heyna, Schwibs, Gasch, Banachowicz, Hußner, Singer, Natzschka.

RB Leipzig II: Hübner, Schiller, Sorge, Felke, Schößler, Heinze, Siebeck, Legien, Hanne, Mietzelfeld, Schinke, Wolf, Schlicht, Röhrborn.

Torfolge: 1:0 Schwibs (48. n. Elf.), 2:0 Singer (55.), 2:1 Sorge (73.), 2:2Schiller (90.)

Schiedsrichter: Rico Teichmann (Chemnitz).

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