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Döbeln Döbelner VW Scene fährt in Zschaitz auf
Region Döbeln Döbelner VW Scene fährt in Zschaitz auf
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20:00 22.07.2018
Mit der Schwalbe kamen Micha und Franzi aus Sachsen-Anhalt. Quelle: Bartsch
Zschaitz

Vom eigenen Gelände in Zschäschütz nach Zschaitz zog es am Wochenende und zum ersten Mal überhaupt die Mitglieder der VW Scene Döbeln. Zum mittlerweile fünften Treffen der Autofreunde – quasi ein kleines Jubiläum – musste eine andere Kulisse her, wie Frank Junghans vom Organisatorenteam am Sonnabend am Veranstaltungsort im Naturerholungszentrum Zschaitz betonte. Rund 60 Schrauber, Tuner und Liebhaber präsentierten schließlich ihre edlen Karossen auf dem Gelände.

Freundschaft kennt keine Markengrenzen

Eine große Spürnase brauchte niemand, um zu erkennen, dass nicht jedes der vorgefahrenen Schmuckstücke sprichwörtlich in Wolfsburg vom Band gerollt ist. Die VW Scene Döbeln begeistert sich nämlich nicht nur für Polo, Golf und Co, sondern für alle Marken, die unter dem Dach des niedersächsischen Konzerns wohnen – also zum Beispiel auch Audi und Porsche. Doch auch BMW, Mercedes und Trabbi schlichen sich am Sonnabend ein. Kein Problem für die VW Scene und sogar gewollt. „Wir haben uns bei anderen markenoffenen Treffen kennengerlernt und so haben sich viele Freundschaften ergeben“, erklärte Frank Junghans. „Heute ist wie eine Art großes Familientreffen, bei dem die Menschen im Vordergrund stehen und die Autos nur schmückendes Beiwerk sind. Bei Junghans blühte die Liebe bereits im Kindesalter auf. „Mein Opa hat früher einen Golf 2 gehabt und so bin ich zu VW gekommen“, erinnerte er. „Nachdem ich den Führerschein gemacht habe, musste es ein VW sein.“ Junghans ist begeister von der Vielfalt der Marke. „Von meinem ersten Gehalt habe ich mir schließlich einen Bora gekauft. An dem ist technisch auch viel machbar.“ Dem Modell blieb er bis heute treu.

Liebe macht doch nicht blind

Kleine Erkenntnis am Rande: Liebe macht offenbar doch nicht blind. Denn ohne Augenlicht und den aufmerksamen Kennerblick würden die teilweise jahrzehntealten Fahrzeuge heute nicht mehr so gut in Schuss sein.

Panne vor Zschaitz

Weniger gut in Schuss war leider der VW Käfer von Franzi Demus. Die Naumburgerin folgte mit ihrem blauen Gefährt dem Ruf eines Freundes aus der Döbelner VW Scene und machte sich extra für das Jubiläumstreffen auf den Weg nach Zschaitz – nur, um wenige Kilometer vor dem Ziel liegen zu bleiben. „Im Motorraum klang es wie ein Sack schrauben“, erklärte sie etwas geknickt. Den Kultwagen hat sie erst seit wenigen Wochen: „Seit 100 Jahren war es mein Traum, einen Käfer zu haben und im Mai habe ich mir endlich einen gegönnt.“ Wie bei Junghans liegt die Begeisterung auch bei Demus in der Familie: „Mein Vater hatte früher selber einen Käfer. Das ist anscheinend genetisch veranlagt.“ Doch geplatzt ist der Traum trotz Panne nicht. „Wenn man einen alten Käfer kauft, muss man sich dessen bewusst sein, dass man auch einen Schrotthaufen bekommen kann“, so Demus. „Der Motor wird jetzt wieder schick gemacht und dann läufts wieder“, fügte Kumpel Michael Erben zuversichtlich an.

Von André Pitz

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