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Döbeln Döbelner Volkshaus wird Karnevalshochburg
Region Döbeln Döbelner Volkshaus wird Karnevalshochburg
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19:15 19.02.2012

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Der Limmritzer Präsident Matthias Friedrich blieb selbst, wie die meisten anderen des Elferrats, in Uniform und zeigte auch vollstes Verständnis dafür, dass manche schon länger jedes Jahr im selben Kostüm kommen - unabhängig vom Motto. Hätte er nicht wie schon seit drei Jahren das Präsidentenamt inne, wäre er am Sonnabend gerne als Commander Spock aus der Serie "Star Trek" erschienen. Einer, der auch bei turbulenten Ereignissen der Sternenflotte vor allem dafür bekannt ist, die Nerven zu bewahren. Auch der Elferrat hat in der närrischen Zeit die Aufgabe "ein bisschen die Kontrolle zu bewahren", erklärt Friedrich. Für heikle Situationen standen ihm die Kameraden der Freiwilligen Feierwehr Limmritz zur Seite. Die Funkengarde begrüßte die Gäste bereits am Eingang in ausgelassener Stimmung mit einem kleinen grünen Begrüßungsgetränk.

Anders als die meisten Sternenreisenden, die unterwegs sind, um extraterrestrische Spezies zu entdecken, suchte die LFC-Karnevalsflotte den Mann im Mond. Dabei flog sie aus unerklärlichen Gründen unterschiedlichste Planeten an. Der Leuchtplanet konnte mit einem ganzen Männer-Ballett glänzen, schnell stellte sich jedoch heraus: "Der Mann" war nicht dabei. Auf dem Frauenplaneten boten Amazonen einen wilden energetischen Tanz, wie ihn Ruslana, die Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin aus der Ukraine nicht hätte besser machen können. Trotzdem war schnell klar, der Mann im Mond hat mit sowas nichts zu tun. Die Reise durch den Abend musste weiter gehen.

Im Nachhinein ist man immer schlauer: Der Mann im Mond war natürlich auf dem Mond. Die lange Reise hätte man sich also sparen können, wäre sie nicht so schön gewesen. Und wer hätte sich den Umweg über den Funkengarde-Frauenplaneten schon freiwillig entgehen lassen? Jennifer Stange

Döbeln (kas). Prinzessinnen, Piraten, Polizisten, Hexen, der Froschkönig - gestern Nachmittag konnten alle Kinder aus Döbeln und Umgebung sein, was sie gerne möchten. Auf der Kinderfaschingsparty im Döbelner Volkshaus.

Bei Elias Klare musste es ein Klonkrieger sein. Aus "Star Wars", wie der Achtjährige mit Plastikmaske auf dem Kopf erklärte. Der Limmritzer war nur eines von vielen Kindern, die unter der mit riesigen Girlanden aus Luftballons geschmückten Decke des Volkshauses feierten. "Die Kinder sollen wissen, was richtiger Fasching ist", erklärte Angela Petzold von der Stadtverwaltung, die den Kinderfasching veranstaltete.

Für das Programm auf der Bühne sorgte der Limmritzer Faschingsclub. Der seine Saison im Volkshaus feiert und damit die Deko lieferte. Mit Spielchen, wie dem Platzen lassen von Luftballons mit einem ferngesteuertem Auto, unterhielten die Faschingserprobten die Kinder. Und übten immer wieder den Schlachtruf "Milch macht nicht blau - Döbeln helau". Weiterer Partner der Stadt bei der Ausrichtung des Spektakels war eine Agentur, die unter anderem für den Clown, die Zuckerwatte und den Discjockey sorgte. Und Luftballonwünsche erfüllte. In wenigen Sekunden kreierte Angela Püschmann Hunde, Giraffen und Papageien. Nur bei Schmetterlingen musste sie passen.

Traditionell gab es die Pfannkuchenpolonäse und die Prämierung der schönsten Kostüme. "Wir hoffen, dass so viele wie möglich auch am Rosenmontag dabei sind", sagte Angela Petzold. Zu diesem treffen sich heute alle Narren um 15 Uhr auf dem Döbelner Obermarkt. Der Umzug startet um 16 Uhr.

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