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Döbelner Volkshauskreuzung bleibt bis Ende September Großbaustelle

Döbelner Volkshauskreuzung bleibt bis Ende September Großbaustelle

Beim Ausbau der Döbelner Volkshauskreuzung ist im Mai der erste Fertigstellungstermin für den aktuellen Bauabschnitt an der Burgstraße. Der Ausbau der Fahrbahn und der Gehwege im Bereich zwischen Volkshaus und Sporthalle sollen bis dahin abgeschlossen werden.

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Îm Moment werden noch Trinkwasserleitungen, Abwasserrohre und Stromkabel in der Burgstraße verlegt. Bis Mai wird in dem Abschnitt gebaut.

Quelle: Sven Bartsch

Gleichzeitig werden im Bereich der Kreuzung im Vorfeld des Straßenbaues die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert.

 

"Die genauen Bauzeiträume werden bei uns im Hause dazu gerade noch abgestimmt", sagt hierzu Isabell Siebert, Pressesprecherin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung bis etwa zur westlichen Gebäudekante der Sporthalle Burgstraße. Seit Ende September ist der Bereich voll gesperrt und gilt die Umleitung über die Bahnhofstraße, die zwischen Volkshauskreuzung und dem Haus der Demokratie in zwei Richtungen befahren wird. Unmittelbar am Haus der Demokratie wird dann der Verkehr über die kleine Querstraße wieder zur Burgstraße geführt.

 

"Die Arbeiten wurden Ende Dezember witterungsbedingt und wegen der üblichen Betriebsruhe über den Jahreswechsel vorübergehend unterbrochen. Seit der vorigen Woche werden die Bauleistungen planmäßig fortgeführt", sagt die Sprecherin des Landesamtes. Im Moment werden im Bereich Burgstraße im Auftrag der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft (DOWW) die Trinkwasserleitung und im Auftrag der Stadtwerke Döbeln die Elektroleitungen erneuert sowie der Neubau der Abwasserleitung fortgeführt.

 

Ab Mai/Juni schließt sich der zweite Abschnitt an, der den unmittelbaren Kreuzungsbereich umfasst. Der dritte Bauabschnitt betrifft die Franz-Mehring-Straße und der vierte die Bahnhofstraße West, den Wettinplatz-Ost und die Fußgängerinsel im Knotenpunkt. Gebaut wird bis Ende September.

 

Knifflig wird das Straßenbauprojekt ab dem nächsten Bauabschnitt. Dann wird nämlich parallel für den Hochwasserschutz das Flussbett des Mulde-Flutgrabens ausgebaggert. Die schweren Laster mit dem Aushub sollen deshalb über eine Rampe am Steigerhausplatz aus dem Flutgraben fahren.

 

Bauherr ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, weil sich am Volkshaus die Bundesstraße 175 und die Staatsstraße 32 kreuzen. In den grundhaften Ausbau beider Straßen in dem Bereich fließen rund zwei Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat rund 700 000 Euro, die Stadt etwa 250 000 Euro, der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal rund 700 000 Euro sowie die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft rund 250 000 Euro. Der Kreuzungsausbau ist aber eigentlich ein Hochwasserschadensprojekt, das nach dem Jahrhunderthochwasser liegen geblieben ist. Nach der Flut 2002 sah die Kreuzung aus, wie nach einem Erdbeben. Seitdem lebte Döbeln mit einem Ampelprovisorium und ständigen Verschiebungen des Projektes.

Thomas Sparrer

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