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Döbeln Döbelner Züchter zeigen ihre schönsten Tiere
Region Döbeln Döbelner Züchter zeigen ihre schönsten Tiere
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22:47 28.10.2018
Im „Alten Gasthof“ Jeßnitz zeigten Döbelner Rasse-Kaninchenzüchter, unter anderem Nadine (12), Peter Perlitius und Verena (16) ihre Tiere und Pokale. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Jessnitz

Gekürt wurden zudem die besten Exemplare. Vereinsmeisterin der Pommlitzer wurde Heike Perlitius mit ihrem perfehfarbigen Zwergwidder. Der zweite Platz ging an Frank Hentzschel mit seinen rotbraunen Hasen und auf dem dritten Platz überzeugte die Zuchtgemeinschaft Jutta und Frank David mit einem hellen Kleinsilber. Auf Seiten des S94 durfte sich Olaf Mende mit einem Havannakaninchen über den Titel des Vereinsmeisters freuen. „Dieses Jahr haben wir aber gemerkt, dass die Tiere nicht so leistungsstark wie in den Jahren zuvor sind“, berichtet Peter Perlitius, Zuchtwart der Pommlitzer. Ursache ist die Hitze des vergangenen Sommers. „Das ertragen auch Kaninchen nur schwer. Dann werden schattige Räume gebraucht und eigentlich muss auch für Kühlung gesorgt werden.“ Bei hohen Temperaturen essen die Tiere weniger und dadurch wächst das Fell auch nicht wie gewünscht. „Ein großes Problem war auch, dass es wegen der Trockenheit einfach nicht genug Grünfutter gab“, beschwert sich Gerd Hentzschel, Vorsitzender der Pommlitzer. „Nach dem ersten Schnitt kam einfach zu wenig nach. Aber wir haben versucht, das Beste draus zu machen.“

Aus ungünstigen Situation das Beste machen – daran haben sich die beiden Vereine mittlerweile gewöhnt. Seit 2015 arbeiten die beiden Gruppen zusammen und wollen so die Auswirkungen der Überalterung und Nachwuchssorgen fürs Erste Herr werden. „Beide Vereine sind nicht mehr so groß wie früher. Deshalb helfen wir uns gegenseitig, führen die gemeinsame Schau durch und teilen Materialien“, sagt Perlitius. „Das ist ein gangbarer Weg, die Zucht weiterhin zu erhalten.“

Was die Zukunft bringt? Das vermögen die Kaninchenzüchter nicht zu sagen. Nach einem möglichen Zusammenschluss beider Vereine gefragt, meint Peter Perlitius: „Über kurz oder lang wird es wohl so kommen.“ Konkrete Pläne gibt es dafür jedoch noch nicht. Momentan pflegen beide Gruppen weiter eigenständig ihre Vereinstraditionen, treffen sich aber auch regelmäßig zu gemeinsamen Versammlungen. „So bleiben wir selbstständig, können aber eng zusammenarbeiten“, betont Hentzschel.

Von André Pitz

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