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Döbeln Döbelner Zwölftklässler im Abilymp - Stadträte im fast fertigen Schulgebäude
Region Döbeln Döbelner Zwölftklässler im Abilymp - Stadträte im fast fertigen Schulgebäude
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00:32 29.06.2015
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Döbeln

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So verwandelte sich das Kunstgebäude in den Palast des Zeus, die Mensa in eine Unterwasserwelt, die Physiklehrer Hans-Ulrich Hohlfeld und Arne Theiss entpuppten sich als Götterbote Hermes und Meeresgott Poseidon.

Nicht stilecht aber unverzichtbar waren auch diesmal die Wasserspritz-Gewehre, mit denen sich die Absolventen gegenseitig und manchmal auch ihre Lehrer nass machten. "Die Abiturienten haben sich viel Mühe bei der Gestaltung ihres letzten Schultages gegeben. Das Programm kann sich sehen lassen, alles läuft maßvoll ab", zeigte sich Schulleiter Michael Höhme zufrieden. Richtig spaßig ging es zu, als sich die Englisch-Lehrerinnen Angela Wiesner und Kirsten Völske auf Geheiß ihrer Schützlinge im Triolympischen Turnier messen mussten, wozu das Vortragen von Rapsongs gehörte.

Träum ich oder wach ich, dachte Lehrer Arne Theiss, als seine Schüler vom Physikleistungskurs schon früh um 5 Uhr bei ihm Zuhause in Hartha auf der Matte standen, um ihn mit einem Traktor-Kremser nach Döbeln zu chauffieren. "Wir haben den Traktor um 3.30 Uhr in Schrebitz abgeholt, sind über die Dörfer nach Hartha und durch die Zschopaufurt zurück nach Döbeln gefahren", sagt Abiturient Maximilian Höpfner, der am Steuer saß. "Eine tolle Tour", bestätigte Theiss.

Der Abi-Jahrgang 2015 war ein guter, schätzt Schulleiter Höhme ein. Von 74 Prüflingen in fünf Leistungskursen haben 73 das Abitur bestanden, der Durchschnitt liegt bei 2,28. Höhme: "Davon sind 24 Schülerinnen und Schüler besser als 2,0." Am nächsten Sonnabend gibt es um 10 Uhr die Zeugnisse und am Abend ist der Abi-Ball im Welwel.

Noch während die Zwölfer am Donnerstagabend Schulhof und Schulgebäude schmückten, besichtigten die Mitglieder des Hauptausschusses des Stadtrates das fast fertige und frisch sanierte Hauptgebäude des Gymnasiums. Seit Februar 2014 wurde es für rund 3,2 Millionen Euro energetisch saniert. Vom Keller bis unters Dach wurde die altehrwürdige Penne jetzt modernisiert. Mit Räumen für die Modellbau AG, die Schulbibliothek und die Video AG im Keller, mit interaktiven Tafeln in allen Unterrichtsräumen und mit dem gelungen in die beiden Gebäude integrierten gläsernen Verbindungsbau zwischen dem Haupt- und Naturwissenschaftsgebäude. Mit dem am Verbindungsbau unauffällig angedockten Fahrstuhlturm und den Behindertentoiletten werden beide Schulgebäude auf dem Campus komplett rollstuhlgerecht. Auch das zuvor sanierte Kunstgebäude entspricht diesem Standard.

Die Stadträte sahen sich die Akustikdecken ebenso an, wie die Technikausstattung, die aktuell noch läuft. "In den Ferien findet der Umzug statt. Dann gehen die Übergangslösungen mit dem Berufsschulgebäude Bahnhofstraße und den siebenten Klassen in der Außenstelle Körnerplatz außer Betrieb", sagt Bauamtsleiter Erik Brendler. Sein Amt hat jetzt Stress. Denn die Fördermittel müssen bis 31. Juli abgerechnet sein. Die Stadt hatte kurzfristig unverbrauchtes EU-Geld bekommen, mit der Bedingung, es termingenau zu investieren und abzurechnen.

Olaf Büchel & Thomas Sparrer

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