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Döbelns Sparkasse erhöht Gerühren für Schließfächer

Döbelns Sparkasse erhöht Gerühren für Schließfächer

Erhöht hat die Kreissparkasse Döbeln ihre Gebühren für Schließfächer. Dass die Kunden seit dem 1. Januar tiefer in die Tasche greifen müssen und dies ihnen erst kurz vor Weihnachten angekündigt wurde, verärgert Wolfgang Brandt aus Hartha.

"Bisher habe ich im Jahr reichlich 17 Euro gezahlt, jetzt werden auf einmal 49,90 Euro verlangt", sagte er gestern der DAZ. "So eine Erhöhung um rund 300 Prozent ist für mich Wucher. Ich bin seit 45 Jahren bei der Sparkasse; so sollte man nicht mit langjährigen Kunden umgehen."

Als Begründung, so Brandt, habe das Kreditinstitut lediglich angegeben, seinen Service kostendeckend anbieten zu wollen. Dazu, so der Harthaer, gehöre es auch, die Schließfächer rund um die Uhr zugänglich zu machen. "In der Harthaer Filiale kommen wir aber nur während der Öffnungszeiten ran", bemängelte er.

Für sich selbst habe er Konsequenzen gezogen und gekündigt. Das hätten nach seiner Kenntnis auch andere Harthaer getan. Seine privaten Papiere, die er bislang gut im Sparkassen-Schließfach verstaut wusste, werde er anderweitig sicher lagern. "Ich suche mir ein anderes Kreditinstitut."

Laut Jürgen Kolbe, Leiter Vertriebsmanagement der Kreissparkasse, konnte den Kunden seit Jahren ein "konstant niedriges Jahresentgelt" für die Nutzung von Schließfächern angeboten werden. Die Betriebs- und Wartungskosten der Anlagen hätten sich aber mit der Zeit erheblich verteuert. "Um weiterhin kostendeckend arbeiten zu können, kamen wir nunmehr um diese Preisanpassung nicht herum", teilte Kolbe mit. Dennoch würden die Preise im Vergleich zu anderen Kreditinstituten der Region attraktiv bleiben.

Die Harthaer Filiale ist allerdings ein Sonderfall, weshalb die Sparkasse nun von ihrer kürzlich verschickten Mitteilung abrückt. Die kleinsten Schließfächer mit einem Volumen unter sieben Kubikdezimetern, die jetzt 29,90 Euro kosten, sind allesamt belegt. Kolbe: "Deshalb bieten wir die nächst größere Schließfachkategorie statt der im Schreiben dargestellten 49,90 Euro für 29,90 Euro pro Jahr an. Das sind 2,49 Euro im Monat." Zu allen betroffenen Kunden sei bereits ein Info-Brief unterwegs. Frank Pfeifer

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