Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Döblner Oktoberfest: Hart am Original
Region Döbeln Döblner Oktoberfest: Hart am Original
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:31 07.10.2012

[gallery:600-26295545P-1]

Zum 5. Mal sorgte das Sport- und Freizeitzentrum zusammen mit der DAZ für einen Abend Oktoberfeststimmung in Döbeln.

Dass die Quelle des Bieres nie versiegt, hatten die Organisatoren vom Welwel Thorsten Hartwig und Lutz Iwan sichergestellt: Über 2000 Liter Fassbier standen am Sonnabend kurz vor 17 Uhr bereit. In die Krüge kam Spaten-Bier, jener Gerstensaft, der bis gestern auch auf der "Wiesn" in München floss. Da es längere Zeit lagert, ist es etwas hochprozentiger als der übliche Gerstensaft, wie Thorsten Hartwig erklärt.

"Nach drei bis vier Maß ist erfahrungsgemäß Schluss", berichtet Frank Dinter, "dann wird es einfach zu viel von der Fülle". Der Döbelner war mit einer Reihe von Arbeitskollegen gekommen. "Für uns ist die Veranstaltung zu einer Art Firmenfeier geworden, an der sich mittlerweile immer mehr Mitarbeiter beteiligen", erklärt Firmenchef Olaf Hawlitschek. Natürlich, das Original ist und bleibt in München, aber: "So ein bisschen von der Stimmung kriegen wir hin", meint Olaf Hawlitschek. Und in einem Punkt hat die Kopie einen entscheidenden Vorteil: "Hier geht es gesitteter zu." Dem Bier, aber auch der Volksmusik wegen, kamen Rainer Rohatzsch und Gudrun Lantzsch aus Leipzig. Beide freuten sich auf den Auftritt der Liveband "Die Dandys".

Dafür, dass das meist begehrte Getränk zu den Gästen kam, sorgten standesgemäß gekleidete Jungen und Mädels wie Silke Haug. Die tief dekolletierte Tracht der 32-Jährigen stammte sogar aus München, wo sie seit elf Jahren lebt. Jedes Jahr kehrt Silke Haug nach Döbeln zurück, um ihren Vater Lutz Iwan zu unterstützen und beim Servieren zu helfen. Fünf Maß, also gute zwölf Kilo, schafft sie inzwischen in jeder Hand. Ein Pensum, das sie bis zwölf Uhr durchhalten muss. Wie auf der Wiesn soll auch dann Schluss sein. Bevor "Die Dandys" in der 700 Leute fassenden Halle spielten und Böttcher & Fischer, zum dritten Mal, die Bühne übernahmen, folgten erst mal drei kräftige Schläge mit dem Holzhammer von Lutz Iwan und die ersehnten Worte: Ozapft is. Die ersten 30 Liter flossen dann kostenlos vom Fass in die Krüge. Zur Freude der durstigen, Schlange stehenden Gäste.

Katharina Schultz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Weil er einen geistig behinderten Mann sexuell missbrauchte, verurteilte Richter Janko Ehrlich gestern Frank B. zu einem Jahr Haft ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung.

05.10.2012

Der ministerielle Erlass zum Umgang mit Körperschmuck von Schülern in Verbindung mit Leibesertüchtigungen in der Schulsporthalle wirkt in seinem Inhalt und der Formulierung undurchdacht.

04.10.2012

Der Name des Computer-Kurses, den das Döbelner Lessing-Gymnasium in Kooperation mit dem Kreisverband der Volkssolidarität anbietet, ist mit der Zeit etwas veraltet: "Senioren ans Netz".

04.10.2012
Anzeige