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Döbeln Dönermann Gürdal Karadag lädt zum Shisha-Rauchen in ehemaliges China-Restaurant
Region Döbeln Dönermann Gürdal Karadag lädt zum Shisha-Rauchen in ehemaliges China-Restaurant
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10:00 28.12.2015
An der Chemnitzer Straße in Leisnig hat Gürdal Karadag seine Shisha-Bar aufgemacht. Quelle: Dirk Wurzel
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Leisnig

Bis vor kurzem schwang Gürdal Karadag das Messer in seinem Dönerladen am Leisniger Markt. Seit Sonnabend nun hantiert er mit Kohle und Tabak in seiner neuen Shisha-Bar an der Chemnitzer Straße. „Es gibt hier nix für junge Leute. Die fahren doch nach Döbeln, um Shisha zu rauchen“, sagt Gürdal Karadag. So hat er das ehemalige China-Restaurant als Bar wiederbelebt, deren Besucher das Aroma des Orients aus Wasserpfeifen inhalieren wollen.

Die ersten Gäste kamen gegen 16.30 Uhr, eine halbe Stunde vor der Zeit, als Gürdal Karadag seinen neuen Laden eröffnete. Die Leute wollten eigentlich nur etwas trinken und die neue Shisha-Bar war offenbar das einzige Lokal in Leisnig, das am zweiten Weihnachtstag geöffnet hatte. Als er das orientalische Rauchgerät vorbereitete, leitete er gleich einen seiner Mitarbeiter an: Den feuchten Tabak in einen Trichter aus Ton geben („nicht stopfen, das muss Luft haben“), den Trichter mit Alufolie verschließen und diese durchlöchern. Darauf kommt die Kohle, die in einem Ofen glimmt. Denn der Tabak in der Wasserpfeife brennt nicht direkt, eine Shisha fachgerecht zu entfachen, ist deutlich komplizierte, als sich eine Zigarette anzuzünden.

Gürdal Karadag hat das in Döbeln gelernt, bei seinem Cousin, der dort eine Shisha-Bar betreibt. „Als ich noch in der Türkei lebte, habe ich sowas nie geraucht“, sagt Gürdal Karadag. Feste Nahrung im Fladenbrot gibt es bei ihm übrigens auch weiterhin, das Dönermesser hängt er nicht an den Nagel. Um 17 Uhr öffnet er dann die Shisha-Bar an der Chemnitzer Straße. Die hat dann solange auf, bis der letzte Gast gegangen ist.

Von Dirk Wurzel

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