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Drei Jobs für Ostrauer Flüchtlinge

Familienväter starten am 3. Januar im Bauhof Drei Jobs für Ostrauer Flüchtlinge

Die Ostrauer Verwaltung hat die Chance ergriffen und noch eine dritte 80-Cent-Stelle für den eigenen Bauhof ergattert. Drei Familienväter aus der Russischen Föderation dürfen ab Januar einige Stunden pro Woche Hilfsarbeiten verrichten. Asylbewerber aus Afghanistan dürfen dagegen endlich deutsch lernen.

Die Mitarbeiter des Ostrauer Bauhofs bekommen ab 3. Januar drei Gehilfen aus der Russischen Föderation, die sie zunächst anlernen müssen.

Quelle: Wolfgang Sens

Ostrau. Frohe Kunde hatte Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) zur letzten Ratssitzung des Jahres zu überbringen: „Wir haben eine Zusage für eine dritte Arbeitsstelle im Bauhof bekommen“, erklärte er und meinte die 80 Cent-Jobs, von denen er im November bereits zwei für Flüchtlinge aus der Russischen Föderation bei der Chemnitzer Arbeitsagentur festmachen konnte (die DAZ berichtete). Geplant war, dass die beiden Familienväter aus Tschetschenien schon Anfang Dezember ihren Dienst antreten. Doch das hat sich mit der dritten Zusage geändert. „Weil der Bescheid erst im Dezember angekommen ist, haben wir entschieden, dass alle drei zusammen am 3. Januar beginnen“, sagte Schilling.

Damit müssen die beiden ursprünglich allein vorgesehenen Männer zwar noch etwas Geduld aufbringen, bekommen dafür aber einen Landsmann als Kollegen. Der Bürgermeister war zuvor eigens in Chemnitz bei der Arbeitsagentur gewesen, um die Förderung für die Stellen zu bekommen. Dabei war herausgekommen, dass im Landkreis Mittelsachsen noch einige Stellen unbesetzt geblieben waren. Dies hat sich die Gemeinde nun zu Nutze gemacht.

Und es gab noch mehr Neues und Gutes zu berichten: „Unsere afghanischen Asylbewerber sind jetzt alle in den Eckert-Schulen in Döbeln zum Sprachunterricht untergebracht“, sagte Schilling. „Und sie bekommen über die Förderung vom Landkreis anteilig ihre Fahrtkosten erstattet.“

Seit ihrer Ankunft im Juli dieses Jahres hatte sich die Kommune um Sprachunterricht für die Großfamilie bemüht, bei denen nur eines der älteren Kinder gut genug englisch spricht, um mit der Verwaltung zu kommunizieren. Doch bis vor wenigen Wochen waren keine Unterrichtsplätze frei gewesen. Zudem war die Frage der Förderung nicht geklärt.

Für den Unterricht der Eltern der vier Familien aus der Russischen Föderation in Ostrau hatte die Gemeinde über das Russisch-Lehrer-Ehepaar Eulitz aus Obersteina gewinnen können. Bis Jahresende geben sie zwei Einheiten Deutsch pro Woche an der Ostrauer Grundschule. Ab Januar endet die Förderung für dieses Projekt, aber die beiden wollen dennoch mit einer wöchentlichen Stunde mit ihren Schülern weitermachen. Die Kinder sind auf die Ostrauer Grundschule beziehungsweise die DaZ-Klasse der Oberschule Waldheim verteilt.

Von Sebastian Fink

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