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Döbeln Drei Menschen starben im Vorjahr auf den Straßen des Altkreises Döbeln
Region Döbeln Drei Menschen starben im Vorjahr auf den Straßen des Altkreises Döbeln
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21:34 10.04.2012
Auch wenn unangemessene Geschwindigkeit im Altkreis Döbeln nicht die Hauptursache für Verkehrsunfälle ist, legen sich die Beamten des Polizeireviers regelmäßig mit der Laserpistole auf die Lauer. Hier wird gerade in Bockelwitz kontrolliert. Nicht nur tagsüber, auch in den Abend- und Nachtstunden muss damit gerechnet werden, wie Revierleiter Steffen Fricke erklärt. Die Technik macht es möglich. Quelle: Sven Bartsch
Region Döbeln

Knapp 1500 Mal hat es im zurückliegenden Jahr im Altkreis Döbeln gekracht. Das waren rund 100 Verkehrsunfälle weniger, als noch im Jahr zuvor. Revierleiter Steffen Fricke, der die Unfallbilanz jetzt vorstellte, freute sich über diese positive Entwicklung. Er bedauert hingegen: "Leider mussten wir in unserem Bereich drei Verkehrstote zählen." Im Jahr 2010 waren es noch fünf Menschen, die auf Straßen der Döbelner Region ihr Leben ließen, also auch hier ein Rückgang. Aber, so Fricke, drei Tote sind drei Tote zu viel.

Die Hauptunfallursachen waren ein nicht zureichender Sicherheitsabstand und das Nichtbeachten der Vorfahrt. Unangemessene Geschwindigkeit rangiert auf dieser Liste im Altkreis Döbeln erst weiter hinten. Das Fahren unter Alkoholeinfluss bildet bei den Ursachen sogar das Schlusslicht.

Die Unfallschwerpunkte des Altkreises befinden sich beide in Döbeln. Es handelt sich um die B 175, Dresdner Straße, in Höhe der beiden Tankstellen und um die Staatsstraße 32, Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Burgstraße/Mehringstraße. In der Dresdner Straße passieren die meisten Unfälle, wenn Kraftfahrer vom Tankstellengelände herunter- fahren oder wenn sie zu den Tankstellen abbiegen, so Fricke. Der innerstädtischen Kreuzung, die nach wie vor mit einer provisorischen Ampelanlage ausgestattet ist, fehlt es hingegen offenbar an Übersichtlichkeit. Ein Ausbau, so brachte es der Revierleiter in Erfahrung, ist aber auch für dieses Jahr noch nicht vorgesehen. Ein weiterer Wermutstropfen: "Bei Unfällen mit schulpflichtigen Kindern hat es eine leichte Steigerung gegeben", so Fricke. Allerdings ist die Mehrzahl dieser Unfälle nicht auf dem Weg zur oder von der Schule passiert, sondern im Freizeitbereich der Kinder.

Die Häufigkeit von Unfällen an den Wochentagen differiert kaum. Nach der Tageszeit betrachtet, kracht es am meisten zwischen 9 und 12 Uhr. O. Büchel

❏ Im Vorjahr ereigneten sich im Altkreis Döbeln 1498 Verkehrsunfälle, 103 Unfälle weniger als 2010. Im Bereich der Polizeidirektion (PD) Westsachsen sank die Zahl um 1650 auf 14 175 Verkehrunfälle. Die Zahl der bei Unfällen getöteten Verkehrsteilnehmer betrug im PD-Bereich 47 (+3) und im Revierbereich Döbeln drei (-2).

❏ Es gab im Revierbereich Döbeln 16 Verkehrsunfälle mit schulpflichtigen Kindern.

❏ 0,8 Prozent aller Verkehrsunfälle wurden verursacht, weil die Kraftfahrer unter Alkoholeinfluss standen.

❏ Auf den Autobahnen der PD West- sachsen sank die Gesamtzahl der Unfälle, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden und getöteten Personen stieg hingegen. Auf dem Gebiet des Altkreises Döbeln befinden sich etwa 26 Kilometer der A14.

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