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Drei Tote auf der A 14 bei Leisnig

Drei Tote auf der A 14 bei Leisnig

Ein Geisterfahrer hat gestern Morgen einen schweren Unfall auf der Autobahn 14 verursacht. Der 81 Jahre alte Mann aus Oschatz war vermutlich an der Anschlussstelle Döbeln-Nord mit seinem Renault Megane in falscher Richtung aufgefahren.

Leisnig/Bockelwitz.

 

 

 

 

 

 

 

Um 8.08 Uhr kam es in Höhe des Parkplatzes Mühlenberg bei Leisnig zum Unfall; der Geisterfahrer kollidierte mit dem entgegen kommenden Passat. Die Bundespolizisten befreiten die Personen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen und leisteten erste Hilfe. Doch für den Falschfahrer und den Beifahrer des Passats konnten sie nichts mehr tun, sie starben noch am Unfallort.

Die drei weiteren Personen, die sich im Passat befanden, wurden schwer verletzt. Zwei von ihnen wurden mit Rettungshubschraubern in die Krankenhäuser St. Georg nach Leipzig sowie in die Uni-Klinik Leipzig gebracht. Der dritte Verletzte kam mit dem Rettungswagen ins Döbelner Krankenhaus. Gegen 14.15 Uhr verstarb einer der beiden schwer Verletzten (72) im St. Georg.

Am Unfallort waren ein Notarztfahrzeug sowie drei weitere Rettungsfahrzeuge und fünf Einsatzwagen der Polizei im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Leisnig rückte mit zwei Fahrzeugen und zwölf Leuten aus. "Wir waren alarmiert worden, um eingeklemmte Personen zu bergen", erklärte Wehrleiter Bernd Starke. Doch die Bundespolizei hatte das schon übernommen. Dennoch bot sich den Rettungskräften vor Ort ein schreckliches Bild. Sie kümmerten sich vor Ort um die Absicherung der Unfallstelle und machten ausgelaufene Betriebsstoffe unschädlich.

Die Leisniger Kameraden hatten auch ihre Kollegen aus Döbeln gerufen, die mit drei Fahrzeugen und elf Leuten zum Unfall ausrückten, wie Wehrleiter Thomas Harnisch gegenüber der Döbelner Allgemeinen Zeitung erklärte. Die Döbelner kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Um 8.30 Uhr wurde die Autobahn voll gesperrt, gegen 10 Uhr war die Fahrbahn in Richtung Leipzig wieder frei. Vor Ort waren mehrere Stunden lang Gutachter, Rechtsmediziner sowie die Dekra im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizeidirektion Westsachsen Totalschaden (30 000 Euro). Björn Meine

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