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Döbeln Dürfen Bürger aufräumen im Wald?
Region Döbeln Dürfen Bürger aufräumen im Wald?
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12:51 28.07.2018
Ein aufgeräumter Wald macht schon was her. Doch darf dort jeder aufräumen, der es für richtig hält? Die Frage stellt sich für das „Wäldchen“ in Hartha. Quelle: dpa
Hartha

Wem gehört der Wald? Und vor allem: Wer darf ihn aufräumen, wenn dort alles drunter und drüber liegt? Diese Frage stellte sich jüngst für das Harthaer „Wäldchen“.

Bürger wollen ordentliche Wege

Albrecht Günther, für die CDU im Stadtrat und Vorsitzender vom Kultur- und Sozialausschuss, hatte die Anfrage vorgebracht. Jedoch ist er wohl nicht der Einzige, den sie bewegt, denn wie er sagt, hätten ihn Harthaer darauf angesprochen, denen die Ordnung auf den Wegen im Wäldchen am Herzen liegt.

Aufgeräumt auf eigene Faust

Wie Günther berichtet, hätten Anwohner in dem Wädchen schon versucht, für Ordnung zu sorgen und zum Beispiel herumliegende Äste herausgetragen. Ob sie das überhaupt so machen sollen oder vielleicht sogar überhaupt nicht dürfen, diese Frage stellt sich in diesem Zusammenhang ebenfalls.

Wald und keine Parkanlage

Nach den Worten vom Harthaer Bauamtsleiter Ronald Fischer handle es sich beim dem Wädchen eben genau darum: Um Wald. „Es ist keine Parkanlage in dem Sinne.“ Das bedeutet: Pikobello geharkte Wege und derartige Dinge sind dort nicht zu erwarten und auch nicht einforderbar.

Kindergartenkinder gehen dort spazieren

Allerdings, so merkt Günther an, werde das Wäldchen durchaus von Harthaern aufgesucht. „Erzieher aus den Kindereinrichtungen gehen zudem gern mit den ihnen anvertrauten Kindern dort spazieren. Da sollten die Wege so weit wie möglich in Ordnung sein.“

Bauhof kümmert sich, aber erst im Herbst

Um das Wäldchen hat sich die Stadtverwaltung zu kümmern, von daher war Günther beim Bauamtsleiter mit seiner Frage an der richtige Adresse. Der Bauhof kümmere sich um derartige Aufgaben, so Fischer weiter, und wird auch das nötige Beräumen des Wäldchens in Angriff nehmen. Mit Hinblick auf weitere, derzeit anstehende Aufgaben könne das allerdings bis zum Herbst dauern.

Von Steffi Robak

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