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Döbeln Durch den Kreisel nach Limmritz
Region Döbeln Durch den Kreisel nach Limmritz
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20:08 30.09.2014

Außerdem wird die Bundesstraße vom Ende der Ortsumgehung Masten bis zur Zschopaubrücke erneuert.

Schon im Dezember dieses Jahres beginnen die ersten bauvorbereitenden Leistungen. "Richtig gebaut wird im kommenden Frühjahr. Die Fertigstellung ist im Sommer 2016 geplant", sagt Isabell Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Runde 3,3 Millionen Euro werden verbaut. Hauptsächlich bezahlt der Bund den Straßenbau. Aber auch der Landkreis Mittelsachsen ist mit einer Viertelmillion Euro und die Stadt Döbeln mit 40 000 Euro beteiligt.

Auf 830 Meter Länge wird die Bundesstraße zwischen der Zschopaubrücke und dem Ende der Ortsumgehung Masten erneuert. Der Landkreis Mittelsachsen nutzt die Baumaßnahme gleich, um die Kreisstraße 7530 in Richtung Limmritz auf 480 Meter Länge grundhaft zu erneuern. Die Gemeindestraße nach Wöllsdorf bekommt auf 310 Meter Länge einen neuen Verlauf und wird an die Kreisstraße nach Limmritz angebunden. So kann der Knotenpunkt an der Bundesstraße zum vierarmigen Kreisverkehr mit Abzweigen nach Limmritz und Schweta ausgebaut werden. Auch an die Radfahrer wird dabei gedacht. Parallel zur Bundesstraße wird ein Rad- und Gehweg errichtet, der auch im Kreisverkehr umläuft. Ebenso gehören fünf Bushaltestellen und ein neu zu bauendes unterirdischen Regenklärbecken aus Stahlbeton zum Projekt. Zudem werden alle Medien und Trinkwasserleitungen neu verlegt.

Mit dem Abschluss der Großbaustelle ist aber die Bundesstraße 175 in diesem Teil Döbelns noch lange nicht komplett. Denn die Brücke über die Zschopau soll ebenfalls in den nächsten Jahren für runde drei Millionen Euro neu gebaut werden. "Allerdings befinden wir uns hier noch im Planfeststellungsverfahren. Somit ist der Brückenbau 2015 noch kein Thema. Erst wenn wir Baurecht haben, kann das Vorhaben in eines der nächsten Jahresbauprogramme eingeordnet werden", so Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Der eigentlich noch wichtigere Ausbau des Autobahnzubringers in Döbeln-Ost auf rund drei Kilometern mit einer Entschärfung der Gakendelle befindet sich nach wie vor bei der Landesdirektion Chemnitz im Planfeststellungsverfahren. Noch in diesem Jahr sollten eigentlich die Unterlagen öffentlich ausgelegt werden. Auch der Planfeststellungsbeschluss wird noch im Jahr 2014 erwartet. Frühestens 2015 ist hier an einen Baubeginn zu denken, sofern der Planfeststellungsbeschluss noch rechtzeitig das Baurecht herstellt und die Pläne ins Um- und Ausbauprogramm des Freistaates Sachsen für die Bundesfernstraßen 2015 aufgenommen werden. Die Entschärfung des Unfallschwerpunktes an der Gake soll knapp zwölf Millionen Euro kosten. Davon trägt der Bund zehn Millionen Euro, der Landkreis Mittelsachsen eine halbe Million Euro und die Stadt Döbeln 200 000 Euro. Die beiden Gewerbegebiete in Döbeln-Ost sollen durch den Bau besser angebunden werden. Die Unternehmen vor Ort hoffen seit Jahren darauf.

Thomas Sparrer

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