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Döbeln EWG Hartha und WG Fortschritt Döbeln unterzeichnen Verschmelzungsvertrag
Region Döbeln EWG Hartha und WG Fortschritt Döbeln unterzeichnen Verschmelzungsvertrag
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00:19 26.06.2017
Petra Noack (r.) überreicht das 1919 angelegte Mitgliederverzeichnis der Harthaer Genossenschaft. Quelle: Thomas Sparrer
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Döbeln

Nun ist es amtlich: Die Erste Wohnungsgenossenschaft Hartha geht in der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbeln auf. Der Verschmelzungsvertrag wurde am Freitagmittag in der Geschäftsstelle der WG Fortschritt von den Vorständen beider Genossenschaften unterzeichnet und von Notar Andreas Preißler gesiegelt. Zuvor hatten die Mitgliederversammlung der Harthaer Genossenschaft Ende Mai mit 119 Ja- und drei Gegenstimmen die Fusion beschlossen. Die Vertreterversammlung der Döbelner WGF hatte am Dienstag die Fusion einstimmig beschlossen und den Weg in eine gemeinsame Zukunft geebnet. Somit konnten gestern die beiden Harthaer Vorstände Petra Noack und Karin Cvancara sowie die WGF-Vorstände Bernd Wetzig, Stefan Viehrig und Lothar Folkmer die Verschmelzungsurkunde unterzeichnen. Rückwirkend zum 1. Januar entsteht damit eine Wohnungsgenossenschaft mit einer Bilanzsumme von 55 Millionen Euro, 1950 Mitgliedern in Döbeln, Hartha und Ostrau sowie 1861 Wohnungen. 146 Wohnungen und 200 Mitglieder sowie vier Millionen Euro Bilanzsumme und null Leerstand bringt die Erste Wohnungsgenossenschaft Hartha in die WGF ein. Die EWG wurde am 29. April 1919 gegründet. Das damals begonnene Mitgliederverzeichnis überreichte Petra Noack am Freitag feierlich der WGF.

Auch die WGF kann mit dem erst am Dienstag vorgestellten Jahresabschluss 2016 das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in der 62-jährigen Geschichte der Genossenschaft vorweisen. Hier beträgt der Leerstand 3,4 Prozent und wurden im letzten Jahr allein 3,7 Millionen Euro in Modernisierungs- und Sanierung investiert.

In Hartha steht Petra Noack noch bis Ende Oktober den Mitgliedern zur Verfügung. Danach kümmern sich Uwe Ehrlich, Lisa Reinhard und Nadine Böhme um die Belange der Harthaer Genossenschafter mit Sprechstunden vor Ort und am Telefon. Die Büros der EWG möchte Vorstand Stefan Viehrig gern zur Begegnungsstätte umwandeln, um auch in Hartha den Genossenschaftsgedanken zu pflegen. Die WGF will durch ähnliche Fusionen mit Genossenschaften künftig noch weiter wachsen.

Von Thomas Sparrer

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