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Döbeln Edeka-Markt Leisnig soll ersetzt werden
Region Döbeln Edeka-Markt Leisnig soll ersetzt werden
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16:30 29.09.2017
Wie soll der Edeka-Markt in Leisnig ersetzt werden? Verschiedene Varianten sind in der Diskussion. Quelle: Sven Bartsch
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Leisnig

Kann Aldi den Edeka-Markt an der Leisniger Jahnstraße übernehmen? Findet sich ein neuer Betreiber für das Objekt? Oder könnte die alte Kaufhalle in der Karl-Liebknecht-Straße fürs wohnortnahe Einkaufen reaktiviert werden? Diese Varianten wurden in der jüngsten Leisniger Stadtratssitzung diskutiert. Nichts davon hat derzeit eine sichere Perspektive, wenngleich Thomas Schröder vom städtischen Bauamt ein Ass oder eine Art Alternative im Ärmel zu haben scheint. Diese wollte er erst im nicht öffentlichen Teil der Sitzung ansprechen. Fakt ist: Das Thema Edeka-Schließung bewegt die Leisniger.

Ambulanter Händler soll kommen

In der Einwohnerfragestunde sprach Norbert Giersch das Thema an: „Die Versorgung älterer und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkter Bürger ist das Problem, ungefähr so, wie es auf den Dörfern auch der Fall ist.“ Giersch regt an, ein ambulanter Händler solle gewonnen werden, ein bis zweimal pro Woche mit einem Auto vorbei zu kommen. Giersch sähe es gern, wenn die Initiative von der Stadt käme.

Nach den Worten von Bürgermeister Tobias Goth (CDU) seien bereits Unternehmer für ein Gespräch ins Auge gefasst. Auch Goth spricht davon, es gebe „Indizien“, dass sich für den Markt eine Perspektive andeutet. Beim Thema Aldi musste Schröder darauf hinweisen, dass für den Neubau an der Umgehungsstraße die Bauleitplanung so weit fortgeschritten sei, dass dies nicht mehr in Frage komme.

Eventuell modifizierte Buslinie

Eine weitere Variante: Eine bereits bestehende Buslinie solle künftig so geführt werden, dass aus dem Wohngebiet die Menschen abgeholt werden und beispielsweise in der Nähe einer Einkaufsstelle abgesetzt werden können. Dieser Gedanke ist nach den Worten von Bürgermeister Tobias Goth nicht ganz neu. Ein früherer schon einmal unternommener Vorstoß in diese Richtung sei allerdings daran gescheitert, dass die Verkehrsbetriebe die damit verbundenen zusätzlichen Kosten nicht hätten allein übernehmen wollen. Die Stadt sollte mit bezahlen. Bei mehreren Einrichtungen in dem Gebäudekomplex an der Jahnstraße war um eine finanzielle Beteiligung geworben worden. Da dies nicht auf Entgegenkommen gestoßen war, wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

Von Steffi Robak

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