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Döbeln Hochweitzschen: Ein Hartplatz zum 70. Vereinsgeburtstag
Region Döbeln Hochweitzschen: Ein Hartplatz zum 70. Vereinsgeburtstag
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00:23 29.09.2018
Vereinschef Holger Mimel (r.) zeigt Bürgermeister Jörg Burkert das Gelände mit dem alten Platz, auf dem der neue entstehen soll. Quelle: Sebastian Fink
Hochweitzschen

Auf roter Asche ist im Fußball schon so mancher späterer Weltstar gereift. Auch beim SV Medizin Hochweitzschen haben sie so einen Trainingsplatz. Der ist allerdings in bedauernswertem Zustand. Um mehr Trainingsmöglichkeiten zu schaffen und für den Nachwuchs attraktiv zu bleiben, soll sich das ändern.

Der Verein plant einen Neubau inklusive neuem Flutlicht und Vergrößerung der Spielfläche. Das kostet mehr als 100 000 Euro. Der Gemeinderat Großweitzschen hatte schon im Juni zugestimmt, den Bau mit 15 000 Euro verteilt auf zwei Jahresscheiben zu unterstützen. Nun stand die Zustimmung zum Bauantrag an.

Größere Spielfläche mit Drainage

Dazu hatte Vereinschef Holger Mimel die Räte am Dienstagabend aufs Vereinsgelände eingeladen und zeigte anhand des alten Platzes, wie der neue werden soll. „Wir wollen die Spielfläche vergrößern. Da kommt neue rote Erde drauf und eine ordentliche Drainage drunter, damit Regenwasser gut abläuft“, erklärte er.

Dadurch soll der Platz bei allen Witterungsverhältnissen nutzbar sein. Die vier Juniorenteams könnten die Trainingsfläche gut gebrauchen, da der Rasentrainingsplatz von den beiden Herrenmannschaften beansprucht wird und gerade bei schlechtem Wetter nicht mehrere Trainingsdurchläufe verkraftet.

Neues Flutlicht auf zwei Masten

Durch die neue Größe könnten F-Junioren sogar Spiele auf dem neuen Hartplatz austragen. Und das sogar in schummrigem Licht. Denn auch die vier alten Flutlichtmasten sollen verschwinden und durch zwei leistungsstärkere ersetzt werden. „Es ist ganz wichtig, dass wir eine Trainingsmöglichkeit für den Nachwuchs schaffen. Donnerstags haben wir 30 bis 35 Kinder auf dem Platz und wissen mitunter nicht wohin mit ihnen“, warb Mimel für das Projekt.

Dafür legt sich der 160 Mitglieder starke Verein – davon 40 Kinder – mächtig ins Zeug. Rund 17 000 Euro will der SV Medizin mit Geld und Eigenleistung aufbringen. Der Rest soll aus der Sportförderung von Land und Landkreis kommen. Dafür muss die Bausumme unter 125 000 Euro bleiben, was laut Mimel aber deutlich erreicht wird.

Übergabe spätestens zum Vereinsgeburtstag

Ziel ist es, dass die Erdarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. Das hängt aber auch vom Fördermittelgeber und der Verfügbarkeit der Baufirmen ab. Spätestens zum großen 70. Geburtstag des Vereins im kommenden Sommer soll aber alles fertig sein.

Von Sebastian Fink

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